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Originalantrag

                                    
                                        SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-West
Manfred Rösmann
Mitglied der BV-West

Münster, 17.04. 2014

An
Bezirksvertretung Münster West
z.H. Frau Bezirksbürgermeisterin Westrup
Die Bezirksvertretung möge beschließen:
Die Verwaltung wir beauftragt, am Kreisverkehr auf der Dülmener Straße in Albachten
schulwegsichernde Maßnahmen durchzuführen.
Begründung:
Eltern schulpflichtiger Kinder machen sich Sorgen um deren Sicherheit bei Querung der Dülmener
Straße am Kreisel in Albachten.
Sie beklagen, dass ihre Kinder Angst haben, die Überwege am Kreisel zu betreten.
Dies läge u.a. daran, dass ausfahrende Fahrzeuge die am Straßenrand stehenden Kinder nicht
sehen würden und auch daran, dass die Fahrzeuge aus Richtung Dülmen kommend mit teils hoher
Geschwindigkeit auf den Kreisel im Eingangsbereich Albachten zufahren würden.
Betrachtet man die Situation vor Ort, so ist festzustellen, dass Fahrzeuge tatsächlich mit erhöhter
Geschwindigkeiten auf den Kreisverkehr zufahren. Dies liegt u.a. daran, dass aufgrund des breiten
Zuschnitts der Dülmener Straße in diesem Bereich keine „optische Bremse“ vorhanden ist.
Abhilfe schaffen würde hier eine bauliche Fahrbahnverengung oder das Auftragen von weißen
Querlinien als Schrägstrichgatter auf der Fahrbahn. Dies hätte ebenfalls den Vorteil, dass bei
Dunkelheit diese Einengung spürbar würde.
Sinnvoll wäre hier auch die Aufstellung eines Dialog-Displays, bei dem der Autofahrer bei
Geschwindigkeitsreduzierung durch ein freundliches „Danke“ belohnt wird.
Dieses Display kann zunächst für ein halbes Jahr aufgestellt werden, damit die Wirkung dieser
Maßnahme ausgewertet werden kann.
In der Fachliteratur ist jedenfalls nachzulesen, dass bei Einsatz des Dialog-Displays deutliche und
anhaltende Verhaltensänderungen bei den Kraftfahrern beobachtet werden.
Eine Schwachstelle an diesem Kreisel ist, dass aufgrund des erhöhten Innenaufbaus der Kreiselinsel
im Kreisverkehr die Übersicht fehlt. D.h., ausfahrende bzw. einfahrende Verkehrsteilnehmer
können nicht rechtzeitig erkennen, ob auf den jeweiligen Gegenseiten sich Personen auf den
Wegefurten des Kreisels befinden.
Hier sind besonders Kinder gefährdet, die aufgrund ihrer Körpergröße leicht übersehen werden
können. Schulkinder, die täglich mehrmals diesen Weg zum Ortskern nutzen müssen, sind hier
besonders schutzlos.
Es macht deshalb Sinn, alle Furten entlang des Kreisels in roter Flächenfarbe zu markieren. Die rote
Signalfarbe sorgt für erhöhte Aufmerksamkeit, sorgt für eine mehr Sicherheit und eine klare
Verkehrsführung.

Für die Fraktion
gez.: Manfred Rösmann
-Fraktionsvorsitzender-