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Berichtsvorlage

                                    
                                        DER OBERBÜRGERMEISTER
Personal- und Organisationsamt
Vorlagen-Nr.:

V/0919/2016
Öffentliche Berichtsvorlage

Auskunft erteilt:

Herr Ehlert
Ruf:

492-1122
E-Mail:

Ehlert@stadt-muenster.de
Datum:

17.10.2016
Betrifft

Bericht zum Abbau geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse bei der Stadt Münster (V/0569/2015)

Beratungsfolge

08.11.2016 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung
und E-Government

Bericht

1. Hintergrund
Der Rat hat in seiner Sitzung vom 16.09.2015 die Verwaltung beauftragt, die Zahl der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse (Niedrigteilzeitkräfte - NTK) - soweit organisatorisch umsetzbar –
zu reduzieren.
Über den Stand der Umsetzung sollte jährlich berichtet werden.
2. Umsetzung
In einem ersten Schritt sollte zum Schuljahr 2016/2017 im Bereich der Offenen Ganztagsschulen
(OGS) ein Teil der Stellen zu sozialversicherungspflichten Beschäftigungsverhältnissen zusammengefasst werden.
Um diese Anforderung umzusetzen, erhalten die OGS grundsätzlich seit diesem Schuljahr anstelle der zuvor bereitgestellten 21 Wochenstunden für den Einsatz von Niedrigteilzeitkräften pro
Gruppe eine Unterstützungskraftstelle in Teilzeit.
Diese Unterstützungskraftstellen wurden im Februar 2016 intern unter den Niedrigteilzeitkräften
im Bereich der OGS ausgeschrieben. Hierauf haben sich insgesamt 67 Personen beworben, mit
denen Vorstellungsgespräche geführt wurden.
Letztendlich wurden aus diesem Kreis 47 Personen ab dem 17.08.2016 als Unterstützungskräfte
eingesetzt.
3. Ergebnis
Im Ergebnis sind durch den Einsatz dieser Unterstützungskräfte insgesamt 987 NTK-Stunden
weggefallen. Dies entspricht ca. 120 geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen.

V/0919/2016

2

Dass nur 47 der insgesamt vorhandenen 177 Unterstützungskraftstellen (= 93,81 VZÄ) besetzt
werden konnten, hängt von mehreren Faktoren ab:


Aus dem Kreis der NTK – denen als erstes die Chance auf eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit gegeben werden sollte (ca. 560 Personen) - kamen relativ wenige Bewerbungen.



Da viele NTK bereits unbefristet beschäftigt sind, ist es nicht ohne weiteres möglich unbegrenzt NTK-Stunden abzubauen, um Unterstützungskräfte einsetzen zu können.

Die Gesamtzahl der NTK beträgt zurzeit 953 (Stand 01.10.2016). Die Aufteilung auf die einzelnen
Bereiche stellt sich wie folgt dar:
Detaillierte Verteilung auf Ämter/Einrichtungen:
Amt/Einrichtung

Anzahl Beschäftigte Stand Anzahl
Beschäftigte
Juli 2015
Stand Oktober 2016

33
Bestuhlung Stadtweinhaus
Hiltrup (Stadthalle)
Nord

4 Personen
12 Personen
1 Person

4 Personen
11 Personen
1 Person

Schulen¹
VHS

209 Personen
19 Personen

185 Personen
19 Personen

Begegnungszentrum Meerwiese
BKI

1 Person
6 Personen

1 Person
7 Personen

offene Kinder- und Jugendarbeit
Schulen²

196 Personen
566 Personen

185 Personen
534 Personen

MM
Villa ten Hompel
Sonstige (Elternzeit, etc.)

4 Personen
2 Personen
3 Personen

4 Personen
2 Personen
0 Personen

Summe

1.023 Personen

953 Personen

40

41

51

¹Bereich: gebundener Ganztag (ÜMB)
²Bereich: offener Ganztag (OGS, BMB, Küchenhilfen)

Dadurch, dass im OGS-Bereich zum neuen Schuljahr wiederum neue Gruppen eingerichtet und
zusätzliche Bedarfe z. B. aufgrund der Flüchtlingssituation entstanden sind, ist der - durch die
Umstellung bewirkte - Rückgang der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse nicht 1:1 an den
tatsächlichen Zahlen abzulesen.

V/0919/2016

3

4. weiteres Vorgehen
Um in der OGS weitere Unterstützungskräfte einsetzen zu können und dementsprechende NTKStunden abzubauen, werden regelmäßig weitere Ausschreibungsverfahren durchgeführt. Eine
Besetzung ist jedoch - wie bereits beschrieben - nur möglich, wenn auch entsprechende NTKStunden durch z. B: Personalfluktuation oder auch auslaufende Verträge abgebaut werden können.
Die Prüfung, ob in den anderen betroffenen Bereichen geringfügige Beschäftigungsverhältnisse
abgebaut werden können wird fortgesetzt. In vielen Bereichen ist jedoch ein Einsatz von Niedrigteilzeitkräften aufgrund der erforderlichen „Kopfzahl“ bzw. der nur für eine geringe Stundenzahl
benötigten Anwesenheit nur schwer zu reduzieren.

In Vertretung

gez.
Wolfgang Heuer
Stadtrat

V/0919/2016