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Gesamtabschluss 2016 Session

                                    
                                        Amt für Finanzen und Beteiligungen

NKF-Gesamtabschluss

Gesamtabschluss 2016
- Entwurf -

Gesamtabschluss 2016

Entwurf

Inhaltsverzeichnis

Aufstellungs- und Bestätigungsvermerk
Gesamtergebnisrechnung 2016
Gesamtbilanz zum 31.12.2016
Gesamtanhang 2016 mit Kapitalflussrechnung
Gesamtlagebericht 2016
Abkürzungsverzeichnis

Aufstellungs- und
Bestätigungsvermerk

Gesamtergebnisrechnung
2016

Gesamtergebnisrechnung der Stadt Münster 2016
2016
EUR
1.

Steuern und ähnliche Abgaben

2015
EUR

564.135.582,42

513.920.772,19

142.731.282,96

124.117.531,32

15.979.555,30

15.596.084,26

2.

+ Zuwendungen und allgemeine Umlagen

3.

+ Sonstige Transfererträge

4.

+ Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte

159.887.570,49

154.887.993,82

5.

+ Privatrechtliche Leistungsentgelte

551.512.342,45

547.645.185,03

6.

+ Kostenerstattungen und Kostenumlagen

188.684.504,27

166.315.136,20

7.

+ Sonstige ordentliche Erträge

58.294.527,76

64.474.506,69

8.

+ Aktivierte Eigenleistungen

13.288.352,46

13.592.318,96

5.077.486,03

-11.707.862,12

1.699.591.204,14

1.588.841.666,35

341.987.888,81

319.861.967,41

24.060.049,62

21.654.153,33

9.

+/- Bestandsveränderungen

10.

= Ordentliche Erträge

11.

- Personalaufwendungen

12.

- Versorgungsaufwendungen

13.

- Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen

470.767.013,30

458.887.348,43

14.

- Bilanzielle Abschreibungen

163.642.486,32

136.801.018,34

15.

- Transferaufwendungen

537.814.741,32

492.044.130,93

16.

- Sonstige ordentliche Aufwendungen

124.193.145,53

130.212.794,99

17.

= Ordentliche Aufwendungen

1.662.465.324,90

1.559.461.413,43

18.

= Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit

37.125.879,24

29.380.252,92

19.

+ Beteiligungserträge

6.932.495,29

-678.008,80

20.

+ Zinserträge und sonstige Finanzerträge

600.805,07

4.456.507,53

21.

- Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen

351.116,64

-179.145,52

22.

- Zinsaufwendungen- und sonstige Finanzaufwendungen

33.135.179,72

34.699.339,41

23.

= Gesamtfinanzergebnis

-25.952.996,00

-30.741.695,16

24.

= Ordentliches Gesamtergebnis

11.172.883,24

-1.361.442,24

25.

= Gesamtjahresüberschuss/-fehlbetrag

11.172.883,24

-1.361.442,24

Gesamtbilanz
zum
31.12.2016

Gesamtbilanz der Stadt Münster zum 31.12.2016

Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände

Geschäfts- oder Firmenwerte
Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen

Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte
Grünflächen
Ackerland
Wald, Forsten
Sonstige bebaute Grundstücke
Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte
Kinder- und Jugendeinrichtungen
Schulen
Wohnbauten
Sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude
Infrastrukturvermögen
Grund und Boden des Infrastrukturvermögens
Brücken und Tunnel
Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen
Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlage
Stromversorgungsanlagen
Gasversorgungsanlagen
Wasserversorgungsanlagen
Wärmeversorgungsanlagen
Abfallbeseitigungsanlagen
Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens
Bauten auf fremden Grund und Boden
Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler
Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge
Betriebs- und Geschäftsausstattung
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen
Anteile an assoziierten Unternehmen
Übrige Beteiligungen
Sondervermögen
Wertpapiere des Anlagevermögens
Ausleihungen
Ausleihungen an Beteiligungen
Sonstige Ausleihungen
Umlaufvermögen
Vorräte

Rohstoffe/Fertigungsmaterial, Hilfsstoffe Betriebsstoffe
Waren
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen
Fertige Erzeugnisse
Emissionsrechte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen
Sonstige Vermögensgegenstände
Liquide Mittel
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

31.12.2016

31.12.2015

EUR

EUR

3.688.802.833,25
82.665.810,99

3.662.765.384,99
95.531.106,53

72.002.744,34
10.663.066,65

83.577.861,94
11.953.244,59

3.489.123.072,54

3.450.617.248,31

231.783.734,81
126.353.103,85
33.867.927,04
10.249.158,73
61.313.545,19
1.174.408.871,64
66.647.857,87
353.211.661,65
184.600.507,87
569.948.844,25

233.349.369,79
126.153.237,08
34.298.817,45
10.430.217,65
62.467.097,61
1.136.777.117,52
67.581.880,72
350.813.082,99
173.248.291,02
545.133.862,79

1.776.153.341,70
315.756.181,67
41.258.586,31

1.785.660.887,15
315.105.009,54
41.117.660,22

680.496.279,42
548.345.777,34
64.783.786,33
29.781.348,00
30.122.480,52
31.380.256,31
14.738.415,49
19.490.230,31
6.440.291,17
15.365.066,64
126.716.460,80
43.180.859,36
115.074.446,42

693.938.686,60
559.289.293,94
55.601.513,30
29.367.011,14
28.622.553,48
31.689.197,44
11.142.868,76
19.787.092,73
2.103.976,04
14.134.119,17
123.907.851,66
54.351.447,77
100.332.479,21

117.013.949,72

116.617.030,15

32.814.768,28
34.252.966,18
6.361.450,00
4.261.923,06
28.123.229,79
11.199.612,41
7.082.193,00
4.117.419,41

30.368.730,36
36.432.469,65
6.907.096,71
4.267.204,59
26.260.342,00
12.381.186,84
7.116.193,00
5.264.993,84

373.969.397,39
70.589.871,44

348.850.763,68
68.310.011,44

9.597.386,12
34.485.243,98
26.456.142,29
2,00
51.097,05

10.392.934,60
41.103.549,97
16.753.255,99
2,00
60.268,88

124.077.861,80

123.189.950,61

88.320.325,71
35.757.536,09

89.189.126,11
34.000.824,50

179.301.664,15
57.906.608,11

157.350.801,63
57.723.876,15

4.120.678.838,75

4.069.340.024,82

Passiva
Eigenkapital

Allgemeine Rücklage
Sonderrücklagen
Ausgleichsrücklage
Bilanzgewinn/Bilanzverlust
Sonderposten

Sonderposten für Zuwendungen
Sonderposten für Beiträge
Sonderposten für den Gebührenausgleich
Sonstige Sonderposten
Rückstellungen

Pensionsrückstellungen
Rückstellungen für Deponien und Altlasten
Instandhaltungsrückstellungen
Steuerrückstellungen
Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen
Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung
Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Sonstige Verbindlichkeiten
Passive Rechnungsabgrenzungsposten

31.12.2016

31.12.2015

EUR

EUR

757.986.279,42

728.135.251,40

691.602.585,21
1.306.000,00
53.904.810,97
11.172.883,24

662.130.959,88
1.306.000,00
66.059.733,76
-1.361.442,24

1.330.809.583,79

1.356.970.237,13

666.483.317,05
645.000.675,66
11.418.744,34
7.906.846,74

676.741.787,93
660.597.953,65
11.812.185,41
7.818.310,14

679.901.800,11

684.238.504,07

531.684.009,00
44.527.484,43
3.266.102,25
11.453.744,65
88.970.459,78

508.373.157,00
52.085.993,12
6.111.899,58
10.770.460,38
106.896.993,99

1.279.381.264,26

1.226.193.077,89

1.075.802.557,62
14.029.129,00
649.403,86
57.150.138,09
131.750.035,69

1.043.004.365,22
13.845.260,49
779.861,25
85.309.025,47
83.254.565,46

72.599.911,17

73.802.954,33

4.120.678.838,75

4.069.340.024,82

Gesamtanhang 2016
mit
Kapitalflussrechnung

Inhaltsverzeichnis

I.
II.
III.
IV.
V.
VI.
VII.
VIII.

Allgemeine Angaben zum Gesamtabschluss und Gesamtabschlussstichtag
Angaben zum Konsolidierungskreis
Angaben zu den Konsolidierungsmethoden
Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Angaben zu Posten der Gesamtbilanz
Angaben zu Posten der Gesamtergebnisrechnung
Sonstige Angaben
Erweiterung des Gesamtanhangs

1
1
3
4
7
16
20
21

I. Allgemeine Angaben zum Gesamtabschluss und Gesamtabschlussstichtag
Die Stadt Münster hat nach den Vorschriften der Gemeindeordnung und der Gemeindehaushaltsverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen zum 31.12.2016 einen Einzelabschluss und als Mutterunternehmen einen Gesamtabschluss aufgestellt. Sofern ergänzende Vorschriften des Handelsgesetzbuches anzuwenden waren, wurden diese berücksichtigt.
Das Geschäftsjahr für den Konzern und für die voll zu konsolidierenden Aufgabenbereiche entspricht dem Kalenderjahr. Bei den assoziierten Unternehmen wurde der jeweils letzte Jahresabschluss zugrunde gelegt. Die Gesamtergebnisrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Betragsangaben erfolgen in Euro.

II. Angaben zum Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Stadt Münster als Mutterunternehmen selbst, sämtliche wirtschaftlich und organisatorisch verselbstständigten Aufgabenbereiche der Stadt Münster,
die im Rahmen der Vollkonsolidierung bzw. der „at equity“-Methode in den Gesamtabschluss mit
einbezogen werden. Gegenüber dem Vorjahr ist der Konsolidierungskreis unverändert geblieben.
Auf die Stadt Münster wurden die folgenden Unternehmen voll konsolidiert:
Name des Unternehmens

Sitz

Kapitalanteil in %

Abfallwirtschaftsbetriebe (Eigenbetrieb)

Münster

100,00

Stadtwerke Münster GmbH

Münster

100,00

Wohn+Stadtbau GmbH

Münster

100,00

Die Stadtwerke Münster GmbH wurde auf Teilkonzernebene in den Gesamtabschluss einbezogen. Dadurch sind über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH die folgenden Gesellschaften als verbundene Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung in den Konsolidierungskreis des Gesamtabschlusses gelangt:
Name des Unternehmens

Sitz

Kapitalanteil in %

münsterNETZ GmbH

Münster

100,00

Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH

Münster

100,00

Westfälische Bauindustrie GmbH

Münster

99,00

Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG

Münster

100,00

Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH

Münster

100,00

Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG

Löningen

100,00

Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH

Münster

100,00

Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH wurde die Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH mit einem Anteil der Stadtwerke Münster GmbH am Kapital in Höhe von

-1-

50,00 % als anteilsmäßig konsolidiertes Gemeinschaftsunternehmen in den Konsolidierungskreis des Gesamtabschlusses aufgenommen.
Folgende Unternehmen der Stadt Münster wurden nach der „at equity“-Methode (Fortschreibung
des Beteiligungsbuchwertes) im Gesamtabschluss berücksichtigt:
Name des Unternehmens

Sitz

Kapitalanteil in %

citeq (Eigenbetrieb)*

Münster

100,00

Theater Münster (Eigenbetrieb)*

Münster

100,00

Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH*

Münster

92,09

Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH

Münster

45,41

*In Ausübung der Wahlrechte nach § 116 Abs. 3 GO und § 296 Abs. 2 HGB wurde auf eine Einbeziehung der verbundenen Unternehmen als solche verzichtet.
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH wurden die folgenden assoziierten
Unternehmen „at equity“ einbezogen:
Name des Unternehmens

Sitz

Kapitalanteil in %

Nederlands-Duitse Internet Exchange B. V.

Enschede

50,00

smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH

Osnabrück

50,00

smart OPTIMO GmbH & Co. KG

Osnabrück

38,00

FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH

Greven

35,06

items GmbH

Münster

30,58

Die folgenden Unternehmen der Stadt Münster wurden zu Anschaffungskosten „at cost“ berücksichtigt:
Name des Unternehmens

Sitz

Kapitalanteil in %

Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH**

Münster

100,00

Münster Marketing (Eigenbetrieb)**

Münster

100,00

Wirtschaftsförderung Münster GmbH**

Münster

85,00

GML Gewerbepark Münster Loddenheide GmbH**

Münster

66,66

Airport Park FMO GmbH**

Greven

33,33

RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH

Telgte

10,00

Institut für vergleichende Städtegeschichte GmbH
(IStG gGmbH)

Münster

10,00

Chemisches u. Veterinäruntersuchungsamt MünsterlandEmscher-Lippe

Münster

6,25

Regionalverkehr Münsterland GmbH

Münster

4,02

Westfälisches Pferdemuseum gGmbH

Münster

1,00

-2-

Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH wurden die folgenden Gesellschaften „at cost“ berücksichtigt:
Name des Unternehmens

Sitz

Kapitalanteil in %

Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH**

Borkum

49,90

Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG**

Münster

25,00

Westfälische Landeseisenbahn GmbH

Lippstadt

14,13

GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG

Troisdorf

7,75

GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs
GmbH

Troisdorf

7,75

**In Ausübung der Wahlrechte nach § 116 Abs. 3 GO und § 296 Abs. 2 HGB sowie § 50 Abs. 3
GemHVO i.V.m. § 296 Abs. 1 Nr. 3 sowie § 311 Abs. 2 HGB wurde auf eine Einbeziehung der verbundenen und assoziierten Unternehmen als solche verzichtet.
Über die Wohn+Stadtbau GmbH wurde die Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Münster
als „at cost“ bewertetes Unternehmen berücksichtigt: Gem. § 116 Abs. 3 GO und § 296 Abs. 2
HGB wurde auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses durch die Wohn+Stadtbau GmbH verzichtet, da der Einfluss des oben genannten verbundenen Unternehmens auf die VSEF-Lage eines
etwaigen Konzerns von untergeordneter Bedeutung wäre.

III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden
Bei der Kapitalkonsolidierung wurde die Neubewertungsmethode (§ 50 Abs. 1, 2 GemHVO
i.V.m. § 301 Abs. 1 S. 2 HGB) angewandt. Dabei erfolgte die Verrechnung der Anteile mit dem
Eigenkapital auf der Grundlage der fortgeführten Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Konzernbetriebe in den Gesamtabschluss.
Die Schuldenkonsolidierung erfolgte nach § 50 Abs. 1, 2 GemHVO i.V.m. § 303 Abs. 1 HGB
durch Eliminierung der Ausleihungen und Forderungen mit den entsprechenden Rückstellungen
und Verbindlichkeiten zwischen den Konzernbetrieben sowie der Rechnungsabgrenzungsposten.
Bürgschaften und sonstige finanzielle Verpflichtungen wurden ebenfalls zu Gunsten verbundener
Unternehmen bereinigt.
Von einer Zwischenergebniseliminierung wurde gem. § 50 Abs. 1, 2 GemHVO (siehe Handreichung zu § 50 GemHVO) i.V.m. § 304 Abs. 2 HGB bei den voll zu konsolidierenden und den assoziierten Unternehmen abgesehen. Die Ermittlung und Fortführung der Wertansätze erfordert einen
unverhältnismäßig hohen Aufwand und ist nach einer überschlägigen Verprobung für die VSEFLage von untergeordneter Bedeutung.
Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gemäß § 50 Abs. 1, 2 GemHVO i.V.m. § 305
Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Erträge zwischen den Konzernbetrieben mit den auf sie entfallenden Aufwendungen.
-3-

Die assoziierten Unternehmen wurden in der Gesamtbilanz, auf der Grundlage der Wertansätze
zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des assoziierten Unternehmens in den Gesamtabschluss, mit dem Buchwert angesetzt (Buchwertmethode). Die Wertansätze werden entsprechend
fortgeschrieben.

IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Jahresabschlüsse der einbezogenen verselbstständigten Aufgabenbereiche wurden für den
Gesamtabschluss entsprechend den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich einheitlich nach den
bei der Stadt Münster geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt, sofern deren
Auswirkungen für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes
der VSEF-Lage des „Konzerns Kommune“ nicht von untergeordneter Bedeutung sind (§ 50 Abs. 1
GemHVO NRW i.V.m. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB).
Eine Anpassung der jeweiligen Einzelabschlüsse der assoziierten „at equity“ bewerteten Unternehmen an die konzerneinheitlichen Ansatz- und Bewertungsmethoden erfolgte in Ausübung des
Wahlrechts gem. § 312 Abs. 5 HGB nicht.
Im Einzelnen wurden im Konzern Stadt Münster folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:
Die Immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten,
vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen
3 und 17 Jahren), bewertet.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 3 und 80 Jahren), angesetzt.
In begründeten Fällen wurde von den voll zu konsolidierenden Unternehmen die degressive Abschreibung, teilweise mit Übergang zur linearen Methode, vorgenommen. Die Abschreibungen des
3. Bauabschnitts der ZDM II werden auf Basis des ermittelten verbleibenden Restverfüllvolumens
letztmalig im Jahr 2016 leistungsabhängig vorgenommen. In Fällen von betriebsspezifischen Besonderheiten und in Fällen von einer untergeordneten Bedeutung für die VSEF-Lage ist auf eine
Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden.
Bei der Stadt Münster wurden geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis
410,00 EUR (ohne Vorsteuer) gem. § 33 Abs. 4 GemHVO grundsätzlich im Anschaffungsjahr voll
abgeschrieben. Ebenso wurde bei den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster verfahren. Bei der
Wohn+Stadtbau wurden Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 150,00 EUR im
Zugangsjahr voll und Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten ab 150,00 EUR bis
1.000,00 EUR über 5 Jahre abgeschrieben. Die Stadtwerke Münster verbuchten Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 60,00 EUR unmittelbar in den Aufwand und schrieben Anschaffungskosten zwischen 60,00 und 410,00 EUR im Zugangsjahr voll ab. Aufgrund der unterge-

-4-

ordneten Bedeutung für die VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden.

Die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen enthalten neben den Material-, Fertigungs- und
Sondereinzelkosten der Fertigung auch die notwendigen Materialgemein- und Fertigungsgemeinkosten. Wurden Wahlrechte zur Ermittlung der Herstellungskosten bei den Konzernbetrieben anderweitig ausgeübt, ist aufgrund untergeordneter Bedeutung für die VSEF-Lage auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden. Die Stadtwerke Münster haben im Geschäftsjahr 2013 die Bilanzierungsrichtlinien zur Aktivierung von Verteilungsanlagen zur Vermittlung eines die tatsächlichen Verhältnisse besser darstellenden Bildes der Vermögens- und Ertragslage in Anlehnung an das EnWG neu gefasst. Bei den Herstellungskosten für selbst erstellte
Anlagen wurden die Zuschläge für Lager- und Regiegemeinkosten auf 20 % festgelegt. Insbesondere werden Erneuerungsmaßnahmen im bestehenden Netz, die eine Länge von 200 Metern und
mehr erreichen, aktiviert. Ferner wurden die Nutzungsdauern im Jahr 2014 für das Stromnetz von
25/35 Jahre auf 40 Jahre und für das Gasnetz von 30 Jahre auf 55 Jahre festgelegt/erhöht.

Die Finanzanlagen wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Soweit die Gründe für die Wertberichtigungen zum Bilanzstichtag nicht mehr bestanden, ist entsprechend § 253
Abs. 5 HGB zugeschrieben worden. Die Ausleihungen wurden zum Nennwert bewertet.
Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu fortgeführten
Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu gleitenden Durchschnittspreisen oder zum niedrigeren Börsen- oder Marktpreis, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewertung der unfertigen Leistungen entspricht denen der selbsterstellten Anlagen. Für bestimmte Vorräte werden die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren ermittelt. Aufgrund
des hohen Ermittlungsaufwandes, betriebsspezifischer Besonderheiten und aufgrund untergeordneter Bedeutung für die VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet
worden. Die den Stadtwerken Münster unentgeltlich zugeteilten Emissionsrechte nach § 9 TEHG
i.V.m. § 8 i.V.m. § 7 ZuG sind mit dem Wert von 1 EUR ausgewiesen. Erworbene Emissionsrechte
wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert (Marktwert) zum
Bilanzstichtag bewertet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag aktiviert. Allen
erkennbaren Risiken wurde durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen.
Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum
niedrigeren Wert am Abschlussstichtag.
Disagios wurden soweit erkennbar aktivisch abgegrenzt.
Das nach § 75 Abs. 3 GO bestehende Wahlrecht zur Bildung einer Ausgleichsrücklage wurde in
Anspruch genommen.

-5-

Erhaltene Zuwendungen und Beiträge für zweckgebundene Investitionen wurden als Sonderposten ausgewiesen. Zugänge von Sonderposten im Berichtsjahr wurden mit den Nennbeträgen passiviert. Die Auflösung erfolgte - mit Ausnahme des Sonderpostens für den Gebührenausgleich nach Maßgabe der auf die Vermögensgegenstände angewandten Abschreibungssätze. Die unternehmens- und branchenspezifische Besonderheit bei den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster hinsichtlich der „Sonderposten aus DSD-Überschüssen“ wurde unter den sonstigen Sonderposten
abgebildet.
Für Kostenüberdeckungen der kostenrechnenden Einrichtungen am Ende eines Kalkulationszeitraumes, die nach dem Kommunalabgabengesetz innerhalb von vier Jahren ausgeglichen werden
müssen, wurde ein Sonderposten für den Gebührenausgleich gebildet.
Allen am Bilanzstichtag bestehenden und bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken ist durch
die Bildung von Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrags ausreichend Rechnung getragen worden.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden für bestehende Versorgungsansprüche und sämtliche Anwartschaften gebildet. Diese wurden mit dem nach versicherungsmathematischen Verfahren ermittelten Teilwert auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von
5 % angesetzt. Bei geringfügigen Abweichungen des Rechnungszinsfußes bei Konzernbetrieben
kann dieser aufgrund des Wesentlichkeitsgrundsatzes gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB beibehalten
werden. Eine Bewertungsanpassung bei der Wohn+Stadtbau hat nicht stattgefunden.
Beihilfeansprüche von Beamten wurden als prozentualer Aufschlag zur Pensionsrückstellung berücksichtigt, der sich als Durchschnittswert der letzten 3 Jahre aus dem Verhältnis der gezahlten
Beihilfeleistungen zu dem Volumen der gezahlten Versorgungsbezüge errechnet.
Die Bilanzposition Rückstellungen für Deponien und Altlasten beinhaltet im Wesentlichen die
Kosten der Nachsorge/Rekultivierung der ZDM I und II. Der Wert basiert auf einem Gutachten von
der ECONUM Unternehmensberatung GmbH aus 2009 und wurde in 2016 aufgrund aktueller Finanzplanungen fortgeschrieben. Deponierückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung zukünftiger Preisund Kostensteigerungen angesetzt. In 2012 wurde die Bewertungsmethodik zur Ermittlung der
Deponierückstellungen verfeinert, indem die Rückstellung für Zwecke der Bewertung in mehrere
Teilrückstellungen entsprechend der Einzelverpflichtungen aufgeteilt und jeweils eine gesonderte
Restlaufzeit zugeordnet wurde. Der jeweilige Erfüllungsbetrag der Verpflichtung ist mit dem jeweiligen laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst worden.
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag bzw. bei den voll zu konsolidierenden
Unternehmen mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufgrund untergeordneter Bedeutung für die
VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden.

-6-

V. Angaben zu Posten der Gesamtbilanz
1. Aktiva
Anlagevermögen
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Gesamt

31.12.2016
Mio. EUR
82,7
3.489,1
117,0
3.688,8

31.12.2015
Mio. EUR
95,5
3.450,6
116,6
3.662,7

31.12.2016
Mio. EUR
72,0

31.12.2015
Mio. EUR
83,6

10,7
82,7

11,9
95,5

Immaterielle Vermögensgegenstände
Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwerte
Sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände
Gesamt

Die Immateriellen Vermögensgegenstände verringerten sich insgesamt um 12,8 Mio. EUR. Diese
Veränderung ist im Wesentlichen auf die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes aus der Kapitalkonsolidierung zurückzuführen. Es wurde eine Nutzungsdauer von insgesamt 15 Jahren zugrunde gelegt.
Die Sonstigen immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen entgeltlich
erworbene Lizenzen, Konzessionen (u.a. Wegerecht) und ähnliche Rechte sowie Anwendersoftware. In allen Bereichen sind Zugänge zu verzeichnen, die aufgrund planmäßiger Abschreibungen
überkompensiert werden, woraus eine Verringerung des Postens resultiert.

Sachanlagen
Sachanlagen
Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte
Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte
Infrastrukturvermögen
Bauten auf fremden Grund und Boden
Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler
Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge
Betriebs- und Geschäftsausstattung
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im
Bau
Gesamt

31.12.2016
Mio. EUR

31.12.2015
Mio. EUR

231,8

233,3

1.174,4
1.776,1
6,4
15,4

1.136,8
1.785,7
2,1
14,1

126,7
43,2

123,9
54,4

115,1
3.489,1

100,3
3.450,6
-7-

Die Aufgliederung der erfassten Sachanlagen ergibt sich aus der Gesamtbilanz.
Das Sachanlagevermögen erhöhte sich insgesamt um 38,6 Mio. EUR.
Zu Zuwächsen kam es vor allem bei bebauten Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten in Höhe von 37,6 Mio. EUR, die im Wesentlichen durch Investitionstätigkeiten im Bereich der
Flüchtlingsunterkünfte und Schulen sowie auf Modernisierungstätigkeiten und die Fertigstellung
von Wohnbauten, einer Halle und einer Bioabfall- und Feinkompostierungsaufbereitung zurückzuführen sind.
Die Zunahme bei den Bauten auf fremden Grund und Boden um 4,3 Mio. EUR resultiert aus
Einbauten in angemieteten Flüchtlingsunterkünften.
Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um
14,8 Mio. EUR. Hier wurden verstärkt investive Maßnahmen im Bereich Hochbau von Schulen und
Flüchtlingsunterkünften vorgenommen.

Finanzanlagen
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
Anteile an assoziierten Unternehmen
Übrige Beteiligungen
Sondervermögen
Wertpapiere des Anlagevermögens
Ausleihungen
Gesamt

31.12.2016
Mio. EUR
32,8
34,2
6,4
4,3
28,1
11,2
117,0

31.12.2015
Mio. EUR
30,4
36,4
6,9
4,3
26,2
12,4
116,6

Die Finanzanlagen sind insgesamt gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Mio. EUR gestiegen.
Bei den Anteilen an verbunden Unternehmen handelt es sich um die Beteiligungen an der Wirtschaftsförderung Münster GmbH 24,6 Mio. EUR (Vorjahr: 23,3 Mio. EUR), der Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH unverändert in Höhe von 3,6 Mio. EUR, der GML Gewerbepark Münster Loddenheide GmbH 4,6 Mio. EUR (Vorjahr: 3,5 Mio. EUR) und der Theaterhaus Pumpenhaus
gGmbH 0,04 Mio. EUR (Vorjahr: 0,05 Mio. EUR). Bei den genannten Gesellschaften wurde von
dem Einbeziehungswahlrecht nach § 116 Abs. 3 GO, § 296 Abs. 1 Nr. 3 HGB und § 296 Abs. 2
HGB Gebrauch gemacht und daher wurden diese nicht als voll zu konsolidierende Unternehmen in
den Gesamtabschluss mit einbezogen.
Der Posten Anteile an assoziierten Unternehmen beinhaltet alle Unternehmen, die über die „at
equity“ Bewertung entsprechend in den Konzernabschluss einbezogen wurden (siehe dazu Punkt
II. Angaben zum Konsolidierungskreis, Seite 1 ff.).
Wesentliche gehaltene übrige Beteiligungen bestehen an der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG i.H.v. 4,1 Mio. EUR (Vorjahr: 4,4 Mio. EUR) und an der Annette von
Droste zu Hülshoff-Stiftung unverändert in Höhe von 1,3 Mio. EUR.

-8-

Als Sondervermögen werden im Wesentlichen die rechtlich unselbstständigen Stiftungen in Höhe
von 3,9 Mio. EUR (Vorjahr: 3,9 Mio. EUR) ausgewiesen.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens beinhalten zwei langfristig gehaltene Spezialfonds, den
Westfälische-Versorgungs-Rücklage-Fond (WVR-Fond) und den Versorgungs- und Sanierungsfond (VUS-Fond), welche sich im Jahr 2016 durch Anteilserwerb erhöht haben.
Der Posten Ausleihungen beinhaltet im Wesentlichen Ausleihungen an Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht, u.a. ein Darlehen an die FMO Flughafen Münster/Osnabrück
GmbH in Höhe von 5,9 Mio. EUR. Die sonstigen Ausleihungen beinhalten die an die Sparkasse
Münsterland Ost verpfändeten Festgeldguthaben. Diese resultieren aus der Auflösung des zur
Absicherung der Altersteilzeitbürgschaft der Sparkasse Münsterland Ost bestehenden Wertpapierdepots. Des Weiteren bestehen niedrig verzinsliche Mitarbeiterdarlehen, Kleingartendarlehen, Darlehen für junge und kinderreiche Familien und Gemeindebaudarlehen. Der Posten verringerte sich
im Wesentlichen durch Darlehenstilgung.

Umlaufvermögen
Vorräte
Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
Waren
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen
Emissionsrechte
Gesamt

31.12.2016
Mio. EUR
9,6
34,5

31.12.2015
Mio. EUR
10,4
41,1

26,5
0,0
70,6

16,8
0,0
68,3

Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ergab sich eine Bestandsverringerung in Höhe von 0,8
Mio. EUR.
Bei den Waren werden im Wesentlichen zum Verkauf gehaltene Grundstücke und Bauten ausgewiesen.
Der Bestand an unfertigen Leistungen erhöhte sich um 9,7 Mio. EUR. Die Zuwächse betreffen im
Wesentlichen nachträgliche Anschaffungskosten für ein im Vorjahr gekauftes Grundstück, weiterhin zusätzliche Baukosten für mehrere Baumaßnahmen und angefallene Herstellungskosten für
Erschließungsmaßnahmen.

-9-

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen
Sonstige Vermögensgegenstände
Gesamt

31.12.2016
Mio. EUR
88,3
35,8
124,1

31.12.2015
Mio. EUR
89,2
34,0
123,2

Die Forderungen verringerten sich um 0,9 Mio. EUR. Der Posten beinhaltet öffentlich-rechtliche
Forderungen (Gebühren, Beiträge und Steuern), Forderungen aus Transferleistungen (z.B. Erstattungsansprüche aus Sozialhilfe und Jugendhilfe, Leistungen an Asylbewerber u.a.) und Privatrechtliche Forderungen (z.B. Verkauf, Vermietung und Verpachtung, Eintrittsgelder u.a.), sowie
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den Forderungen aus Energie- und Wasserlieferungen ist der abgegrenzte Verbrauch zwischen Ablese- und Bilanzstichtag enthalten, der mit den
aufgelaufenen Abschlagszahlungen saldiert wurde.
In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen enthalten:
- Forderungen an das Finanzamt/Zollamt
- Überzahlte Betriebskosten
- Verwalterabrechnungen und technische Baubetreuung Stiftungen
- Forderungen an Versicherungen
- Forderungen aus Mängelbeseitigung

Liquide Mittel
Die Liquiden Mittel in Höhe von 179,3 Mio. EUR (Vorjahr: 157,4 Mio. EUR) betreffen im Wesentlichen Festgelder, Schulgirokonten, Bankguthaben, ein Kautionskonto und Kassenbestände.

Aktive Rechnungsabgrenzung
Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Mio.
EUR auf 57,9 Mio. EUR. Darin enthalten sind Disagios in Höhe von 0,4 Mio. EUR (Vorjahr: 0,4
Mio. EUR).
Der Posten setzt sich aus folgenden Sachverhalten zusammen:
- Geleistete Zuwendungen für Investitionen Dritter gem. § 43 II GemHVO.
- Vor Abschlussstichtag geleistete Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach
diesem Stichtag darstellen. Im Wesentlichen sind dies Zahlungen der Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten für Januar 2017 und Zahlungen für den Bereich Sozial- und Jugendhilfe, sowie Betriebskostenzuschüsse für Kitas.

- 10 -

2. Passiva
Eigenkapital
Allgemeine Rücklage
Die Allgemeine Rücklage beträgt 691,6 Mio. EUR (Vorjahr: 662,1 Mio. EUR). Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus einer Zuführung von Gesellschaftermitteln in Höhe von 21 Mio. EUR aufgrund von Ausgleichsansprüchen der Stadtwerke Münster aus geleisteten bzw. noch zu leistenden
Einzahlungen in die Kapitalrücklage der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH. Des Weiteren
wird die allgemeine Rücklage durch ergebnisneutrale Konsolidierungsbuchungen zur Erstellung
des Gesamtabschlusses beeinflusst, die sich ebenfalls insgesamt erhöhend auswirkten.
Sonderrücklage
In gleicher Höhe wie die Aktivierung der Finanzanlage Annette von Droste zu Hülshoff Stiftung
besteht unverändert gegenüber dem Vorjahr die Sonderrücklage mit 1,3 Mio. EUR, um der Nutzungsbeschränkung aus dem Stiftungsgeschäft und Stiftungsrecht und der damit verbundenen
Beschränkung des Eigenkapitals Rechnung zu tragen.
Ausgleichsrücklage
Die im Rahmen der Eröffnungsbilanz (01.01.2008) der Stadt Münster einmal ermittelte und gebildete Ausgleichsrücklage gem. § 75 Abs. 3 GO beträgt 53,9 Mio. EUR (Vorjahr: 66,0 Mio. EUR).
Die Ausgleichsrücklage dient zur Deckung von Fehlbeträgen in der Ergebnisrechnung. Solange
Fehlbeträge durch Mittel der Ausgleichsrücklage ausgeglichen werden können, gilt der jeweilige
städtische Haushalt insgesamt als ausgeglichen. Die Verringerung im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus dem Jahresfehlbetrag 2015 der Stadt Münster in Höhe von 12,2 Mio. EUR.
Bilanzgewinn
Der Bilanzgewinn beläuft sich auf 11,2 Mio. EUR (Vorjahr: -1,4 Mio. EUR).
Ab dem Jahr 2015 wurde im Gesamtabschluss auf eine Gewinnverwendungsrechnung verzichtet,
so dass im Jahr 2016 der Jahresüberschuss dem Bilanzgewinn entspricht.

Sonderposten
Die Sonderposten zum 31.12.2016 belaufen sich insgesamt auf 1.330,8 Mio. EUR (Vorjahr:
1.357,0 Mio. EUR). Sie verringerten sich um 26,2 Mio. EUR.
Es werden Zuwendungen und Beiträge von insgesamt 1.311,5 Mio. EUR (Vorjahr: 1.337,3 Mio.
EUR) als Sonderposten ausgewiesen, die im Rahmen einer Zweckbindung für investive Maßnah- 11 -

men geleistet wurden und nicht frei verwendet werden dürfen. Die Auflösung der Sonderposten
wird entsprechend der Abnutzung des bezuschussten Vermögensgegenstandes vorgenommen.
Der Sonderposten für Zuwendungen enthält auch Pauschalzuwendungen u.a. die Investitionspauschale, die Schul- und Bildungspauschale, die Sport- und die Feuerschutzpauschale. Weiterhin
werden die Baukostenzuschüsse für das Strom- und Gasnetz unter der Position Sonderposten aus
Zuwendungen ausgewiesen. Die Sonderposten, die aus Beiträgen finanziert wurden (im Wesentlichen Kanalbaubeiträge und Beiträge nach dem Baugesetzbuch bzw. Kommunalabgabengesetz),
werden auf der Grundlage von pauschalierten Bezuschlagungssätzen für Neuanschaffungen gebildet.
Der Sonderposten für den Gebührenausgleich in Höhe von 11,4 Mio. EUR (Vorjahr: 11,8 Mio.
EUR) wird gebildet, um die Verpflichtungen aus Kostenüberdeckungen der Gebührenhaushalte,
die gem. § 6 KAG an den Gebührenzahler zurückzuführen sind, in der Bilanz offen auszuweisen.
Die Überschüsse sind innerhalb einer Frist von vier Jahren nach ihrer Entstehung an die Gebührenpflichtigen zurückzuführen. Der Posten verringerte sich um 0,4 Mio. EUR.
Die Sonstigen Sonderposten in Höhe von 7,9 Mio. EUR (Vorjahr: 7,8 Mio. EUR) umfassen im
Wesentlichen Sonderposten für rechtlich unselbstständige Stiftungen, erhaltene Gelder für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, Stellplatzablösebeträge und Entgelte für den Hochzeitswald
Münster. Der Posten erhöhte sich geringfügig um 0,1 Mio. EUR.

Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen in Höhe von 531,7 Mio. EUR (Vorjahr: 508,4 Mio. EUR) beinhalten
Verpflichtungen nach beamtenrechtlichen Vorschriften, zusatzversorgungsrechtliche Risiken und
Deputatverpflichtungen. In Folge weiterer Zuführungen zum bereits vorhandenen Bestand erhöhten sich die Pensionsrückstellungen um 23,3 Mio. EUR.
Ausgewiesen werden Rückstellungen für die Rekultivierung und Nachsorge von Deponien in
Höhe von 44,5 Mio. EUR (Vorjahr: 52,1 Mio. EUR). Die ausgewiesenen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche Stilllegungs- und Nachsorgeverpflichtungen aus dem Betrieb der Zentraldeponien Münster I und II (ZDM I und II).
Die Instandhaltungsrückstellungen in Höhe von 3,3 Mio. EUR (Vorjahr: 6,1 Mio. EUR) wurden
im Wesentlichen gebildet für:
- Hochbaumaßnahmen (u. a. Schulen, sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude)
- Tiefbau (u. a. Verkehrsflächen (z. B. Fahrbahnen, Radwege, Gehwege))
- Grünanlagen
Die Steuerrückstellungen in Höhe von 11,5 Mio. EUR (Vorjahr: 10,8 Mio. EUR) betreffen im Wesentlichen die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Strom- und Erdgassteuer. Der
Anstieg in Höhe von 0,7 Mio. EUR resultiert aus erwarteten höheren Steuerverpflichtungen für das
Jahr 2016 und teilweise noch ausstehenden Steuerbescheiden für das Jahr 2015.
- 12 -

Auf die Ermittlung der passiven latenten Steuern wurde im Gesamtabschluss verzichtet, da dies
von nachrangiger Bedeutung ist und hierzu der entstehende Aufwand zur Berechnung und Fortführung in keinem wirtschaftlichen Verhältnis steht. (Praxisleitfaden zur Aufstellung eines NKFGesamtabschlusses, 4. Auflage, August 2009, S. 170 ff.)
Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 89,0 Mio. EUR (Vorjahr: 106,9 Mio. EUR) nahmen im
Wesentlichen durch die Verringerung der Drohverlustrückstellungen und Prozesskostenrückstellungen ab. Den Drohverlustrückstellungen liegen insbesondere allgemeine Bewertungsrisiken im
Netzbereich zugrunde.
Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:
- Drohverlustrückstellungen
- Urlaubs-/Überstundenansprüche
- Altersteilzeitverpflichtungen
- Verkehrsgemeinschaft Münsterland (VGM)-Abrechnung
- ausstehende Eingangsrechnungen

Verbindlichkeiten
Die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten werden in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt.
Gesamtverbindlichkeitenspiegel (ergänztes Muster § 47 GemHVO NRW)
mit einer Restlaufzeit von
Art der Verbindlichkeit
Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen
Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung
Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Sonstige Verbindlichkeiten
Summe aller
Verbindlichkeiten

31.12.2016
Mio. EUR

bis zu 1 Jahr
Mio. EUR

1 bis 5 Jahre
Mio. EUR

mehr als 5 Jahre
Mio. EUR

31.12.2015
Mio. EUR

1.075,8

65,1

211,1

799,7

1.043,0

14,0

14,0

0,00

0,00

13,8

0,6

0,0

0,1

0,5

0,8

57,2
131,8

56,4
75,4

0,6
36,5

0,2
19,8

85,3
83,3

1.279,4

210,9

248,3

820,2

1.226,2

Durch Grundpfandrechte besicherte Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 193,5 Mio. EUR
(Vorjahr: 181,7 Mio. EUR). Weiterhin wurde durch Übertragung einer PhotovoltaikFreiflächenanlage deren Finanzierungsdarlehen in Höhe von 4,8 Mio. EUR abgesichert.
Der Posten Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen betrifft ausschließlich Kredite, die
aufgrund von Investitionsmaßnahmen aufgenommen wurden. Der Bestand zum 31.12.2016 be-

- 13 -

trägt 1.075,8 Mio. EUR und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr (1.043,0 Mio. EUR) nur geringfügig.
Die Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung betreffen fast ausschließlich einen
in Schweizer Franken aufgenommenen Kredit, unverändert gegenüber dem Vorjahr, in Höhe von
15 Mio. Schweizer Franken. Durch den im Vergleich zum Vorjahr veränderten Wechselkurs ergibt
sich eine Erhöhung der Bilanzposition um 0,2 Mio. EUR.
Die Verbindlichkeiten, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen, beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Leibrentenverträgen, die aus dem Ankauf von Grundstücken resultieren.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entstammen dem laufenden Geschäftsverkehr. Die Verminderung resultiert vornehmlich aus dem Strom- und Gasbezug und aus EEGUmlagen an Übertragungsnetzbetreiber.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen enthalten:
- Investitionszuwendungen von Bund, Land und übrigen Bereichen, die noch nicht
zweckentsprechend verwendet wurden
- Verbindlichkeiten gegen FMO aus Kapitalerhöhung FMO
- Stellplatzablösebeträge
- Verbindlichkeiten gegenüber Finanzamt und Sozialversicherungsträgern
- Überzahlungen aus der Leistungsabrechnung
- Ausgleichszahlungen bei Umlegungen nach BauG
- unklare Einzahlungen und erhaltene Anzahlungen
- noch nicht verwendete Zuschüsse
Die Erhöhung in diesem Bereich resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg von Steuerverbindlichkeiten und kommunaler Verpflichtungen gegenüber Dritten, für die bereits Finanzmittel erhalten
wurden, die dafür erforderliche Leistung durch die Kommune aber noch nicht erbracht oder nicht
vollständig erbracht worden ist.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 72,6 Mio. EUR (Vorjahr: 73,8 Mio.
EUR) beinhaltet im Wesentlichen die von den Kunden als Netzanschlussbeiträge (Baukostenzuschüsse und Hausanschlusskostenbeiträge) vorausgezahlten Netzentgelte für das Strom- und
Gasnetz; Anzahlungen, die erst im Folgejahr als Forderungen verbucht werden können; Gebühren
für Grabnutzungen; erhaltene Investitionszuschüsse und Stellplatzablösebeträge.

- 14 -

3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse
Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Form von Bürgschaften/Patronatserklärungen in Höhe von 36,5 Mio. EUR (Vorjahr: 43,1
Mio. EUR) sowie in Form von Grundschulden in Höhe von 13,1 Mio. EUR (Vorjahr: 18,5 Mio.
EUR).
Die FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven, soll aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses zu einem Finanzierungskonzept in den nächsten Jahren durch Erhöhung des Eigenkapitals und durch Gesellschafterdarlehen in seiner Finanzkraft gestärkt werden. Die bürgschaftsgesicherten Darlehen sollen abgelöst werden. Die Gesellschafter haben bereits die Beschlüsse zur
Umsetzung der ersten Tranchen des Finanzierungskonzeptes bis einschließlich 2018 gefasst. Unter der Voraussetzung, dass auch die weiteren verpflichtenden Beschlüsse ebenso wie diese gefasst werden, ist eine Inanspruchnahme aus den Bürgschaften bei Umsetzung der positiven Entwicklungsprognose nicht zu erwarten.
Die Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH hat im Jahr 2014 ein Darlehen über 2,7 Mio. EUR mit
einer Laufzeit von 15 Jahren und im Vorjahr ein weiteres Darlehen über 2,0 Mio. EUR mit einer
Laufzeit von 20 Jahren aufgenommen. Diese Darlehen werden durch die drei Hauptgesellschafter
– die Kreise Warendorf und Soest sowie die Stadtwerke Münster GmbH – verbürgt. Aufgrund eines Ergebnisübernahmevertrages ist das Risiko einer Inanspruchnahme nahezu auszuschließen.

Finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen Verpflichtungen aus Fehlbeträgen gebührenrechnender Bereiche nach § 6 Kommunalabgabengesetz in Höhe von 0,4 Mio. EUR (Vorjahr: 0,4 Mio. EUR) sowie noch nicht erhobene
Beiträge aus fertig gestellten Erschließungsanlagen nach § 44 II Nr. 7 GemHVO in Höhe von 0,5
Mio. EUR (Vorjahr: 1,0 Mio. EUR).
Finanzielle Verpflichtungen bis zu einer Höchstgrenze von 9,8 Mio. EUR können sich aus der Beteiligung an der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG durch die Investitionen
in Projekte zur regenerativen Energieerzeugung ergeben. Die Höhe ist von den jeweils erworbenen Projekten abhängig und beträgt zum Bilanzstichtag 4,1 Mio. EUR.
Die Gesellschafter des Beteiligungsunternehmens FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH,
Greven, haben ihre Absicht erklärt, die Finanzausstattung des FMO mittelfristig durch die Zuführung von Eigenkapital und die Gewährung von Gesellschafterdarlehen zu stärken. Aus dem Gesellschafterbeschluss über das Finanzierungskonzept vom 18.12.2014 ergibt sich für die Stadtwerke Münster für 2016 eine Verpflichtung in Höhe von 5,9 Mio. EUR, die als Darlehen am 15.01.2016
an den FMO geleistet wurde.

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Aus Miet-, Pacht- und Leasing-Verträgen mit einer Laufzeit zwischen 1 und 5 Jahren resultieren
jährliche Verpflichtungen in Höhe von 2,0 Mio. EUR (Vorjahr: 2,0 Mio. EUR). Weiterhin besteht aus
geschlossenen Dienstleistungsverträgen zur Durchführung von Messstellenbetrieb und Messdienstleistungen eine Zahlungsverpflichtung für das Jahr 2016 in Höhe von 8,3 Mio. EUR.
Im Investitionsbereich belaufen sich die Bestellverpflichtungen auf 14,0 Mio. EUR (Vorjahr: 8,3
Mio. EUR).
Zur Absicherung von Lieferverpflichtungen aus bestehenden Verträgen mit Sondervertrags- und
Tarifkunden des Versorgungsbereichs sind in verantwortungsvoller unternehmerischer Risikovorsorge in die Zukunft gerichtete Verträge über den Bezug von Energie im Wert von 171,6 Mio. EUR
geschlossen worden.

VI. Angaben zu Posten der Gesamtergebnisrechnung
1. Ordentliche Erträge
Die Erträge aus Steuern und ähnlichen Abgaben resultieren sämtlich aus Erträgen der Kernverwaltung. Im Wesentlichen sind hier die Gewerbesteuer, der Gemeindeanteil an der Einkommen- und Umsatzsteuer sowie die Grundsteuer enthalten. Hinzu kommen Leistungen aus der Umsetzung der Grundsicherung für Arbeitssuchende und Leistungen nach dem Familienleistungsausgleich. Sämtliche Positionen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem die Erträge aus
Gewerbesteuer konnten, bedingt durch die gute Wirtschaftslage der in Münster ansässigen Unternehmen, signifikant gesteigert werden. Die Erträge aus dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer, die nur geringen Schwankungen unterliegen, haben sich in den letzten Jahren stetig nach
oben entwickelt. Ursächlich hierfür ist neben der bundesweit positiven Entwicklung der Einkommensteuer auch der Wechsel des für den Verteilungsschlüssel geltenden steuerlichen Basisjahrs
auf das Jahr 2010. Folgende Tabelle zeigt den Aufriss auf die Positionen Steuern und Ähnliche
Abgaben:
Steuern und ähnliche Abgaben
Steuern
Ähnliche Abgaben
Gesamt

2016
Mio. EUR
546,6
17,5
564,1

2015
Mio. EUR
496,7
17,2
513,9

In den Zuwendungen und allgemeinen Umlagen in Höhe von 142,7 Mio. EUR (Vorjahr: 124,1
Mio. EUR), die fast ausschließlich aus der Kernverwaltung resultieren, sind im Wesentlichen die
Zuwendungen und Umlagen der Jugendhilfe mit 54,0 Mio. EUR (Vorjahr: 50,9 Mio. EUR), die
Schlüsselzuweisungen mit 29,3 Mio. EUR (Vorjahr: 12,3 Mio. EUR), die Auflösung von Sonderposten aus Zuwendungen in Höhe von 27,4 Mio. EUR (Vorjahr: 27,1 Mio. EUR) und die Sonstigen
Zuwendungen und allgemeinen Umlagen in Höhe von 17,9 Mio EUR (Vorjahr: 22,1 Mio. EUR) enthalten. Der Mehrertrag ist vor allem im Bereich der Jugendhilfe durch erhöhte Landeszuweisungen
- 16 -

für die Offene Ganztagsschule entstanden und durch erhöhte Schlüsselzuweisungen, d.h. Zuweisungen des Landes NRW an die Gemeinden und Gemeindeverbände (nach den Bestimmungen
des Gemeindefinanzierungsgesetzes (GFG)) zur Erfüllung ihrer Aufgaben. Die Schlüsselzuweisungen hängen von verschiedenen Faktoren ab und unterliegen einer Berechnungssystematik, so
dass hier signifikante Schwankungen möglich sind.

Die Sonstigen Transfererträge in Höhe von 16,0 Mio. EUR (Vorjahr: 15,6 Mio. EUR) resultieren
ausschließlich aus der Kernverwaltung und setzen sich aus dem Ersatz von Leistungen der Sozialhilfe in Höhe von 10,6 Mio. EUR (Vorjahr: 10,6 Mio. EUR) und dem Ersatz von Leistungen der
Jugendhilfe in Höhe von 5,3 Mio. EUR (Vorjahr: 4,9 Mio. EUR) zusammen. Im Bereich des Jobcenters (Grundsicherung nach dem SGB II) konnten verstärkt offene Rückzahlungsforderungen
eingezogen werden, was zu einem Mehrertrag führte. Im Bereich der Jugendhilfe ist der Anstieg
vor allem auf die gesteigerten Kostenbeiträge von Eltern für die Kindertagespflege zurückzuführen.

Der Posten Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte in Höhe von 159,9 Mio. EUR (Vorjahr: 154,9
Mio. EUR) setzt sich aus Gebühren und Beiträgen zusammen. Der Mehrertrag wurde vor allem in
den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe (Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen und Offene
Ganztagsschulen) und durch die Benutzungsgebühren der gebührenrechnenden Einrichtungen
generiert.

Die Privatrechtlichen Leistungsentgelte in Höhe von 551,5 Mio. EUR (Vorjahr: 547,6 Mio. EUR),
wovon alleine 507,7 Mio. EUR auf den Teilkonzern der Stadtwerke Münster GmbH entfallen, teilen
sich im Wesentlichen auf folgende Bereiche auf:
- Versorgungs- und Verkehrsbereich
- Mieten, Pachten, Erbbauzinsen
- Immobilienbewirtschaftung und -verkauf
- Abfallverwertung und -abfuhr
- BGA DSD + Containerdienst
- Betreuungstätigkeit

Die Kostenerstattungen und Kostenumlagen betragen insgesamt 188,7 Mio. EUR (Vorjahr:
166,3 Mio. EUR). Der Mehrertrag gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 22,4 Mio. EUR wurde im
Wesentlichen durch Kostenerstattungen in den Bereichen Grundsicherung nach dem SGB II sowie
bei den sozialen Leistungen des Sozialamtes generiert. Hinter diesen Bereichen verbergen sich
unter anderem die Kostenerstattungen für das Arbeitslosengeld II und Kosten für Unterkünfte,
Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Kostenerstattungen des Landes für Notaufnahmeeinrichtungen des Landes für Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte.

- 17 -

Die Sonstigen ordentlichen Erträge in Höhe von 58,3 Mio. EUR (Vorjahr: 64,5 Mio. EUR) beinhalten im Wesentlichen:
- Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen
- Erträge aus der Veräußerung von Anlagegegenständen und Umlaufvermögen
- Zinsen für Gewerbesteuernachforderungen
- Mieten und Pachten
Mindererträge gegenüber dem Vorjahr sind im Wesentlichen in den Bereichen „Erträge aus Veräußerung von Anlagegenständen und Umlaufvermögen“ sowie „Mieten und Pachten“ zu verzeichnen.

Der Posten Aktivierte Eigenleistungen in Höhe von 13,3 Mio. EUR (Vorjahr: 13,6 Mio. EUR) entfällt insbesondere auf Investitionen in die Energie- und Wassernetze und veränderte sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich.

Der Bestandserhöhung auf 5,1 Mio. EUR (Vorjahr: -11,7 Mio. EUR) liegt im Wesentlichen die aus
der Fertigstellung und dem Verkauf von Windkraftanlagen an eine Bürgergenossenschaft resultierende Bestandsminderung des Vorjahres zugrunde sowie eine Erhöhung der Bestände der zum
Verkauf bestimmten Grundstücke und Erschließungsmaßnahmen.

2. Ordentliche Aufwendungen
In den Personal- und Versorgungsaufwendungen sind Zuführungen in die Pensionsrückstellungen in Höhe von 23,4 Mio. EUR (Vorjahr: 20,7 Mio. EUR) enthalten. Folgende Tabelle gibt einen
Überblick über die Einzelpositionen:
Personal- und
Versorgungsaufwendungen
Löhne und Gehälter
Soziale Abgaben
Aufwendungen für Altersversorgung und
Unterstützung
Versorgungsaufwendungen
Gesamt

2016
Mio. EUR

2015
Mio. EUR

258,3
41,5

243,4
39,2

42,1
24,1
366,0

37,2
21,7
341,5

Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Höhe von 470,8 Mio. EUR (Vorjahr:
458,9 Mio. EUR) beinhalten im Wesentlichen:
- Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (Energie/Wasser/Abwasser)
- Bezogene Waren und Leistungen
- Unterhaltung des Infrastrukturvermögens/bebauter Grundstücke
- Bewirtschaftung bebauter Grundstücke
- Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen
- 18 -

- IT-Dienstleistungen
- Schülerbeförderungskosten
- Fertigung/Vertrieb/Waren
Die Erhöhung des Postens resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme an Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen sowie Aufwendungen für die Fertigung, den Vertrieb und Waren.
Auch die Zunahme in den Bereichen Unterhaltung und Bewirtschaftung des Sachanlagevermögens und die Inanspruchnahme von IT-Dienstleistungen trägt zu einer Gesamterhöhung der Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen um 11,9 Mio. EUR bei.

Die den Bilanziellen Abschreibungen zu Grunde liegenden Nutzungsdauern weichen in Einzelfällen von der NKF Rahmentabelle und den örtlichen Nutzungsdauern der Stadt Münster ab. Aufgrund des Wesentlichkeitsgrundsatzes/Einflusses auf die VSEF-Lage wurde eine Anpassung der
Nutzungsdauern der Verwaltungsgebäude erforderlich (§ 308 Abs. 2 S. 3 HGB). Die Höhe der Abschreibungen insgesamt beträgt 163,6 Mio. EUR (Vorjahr: 136,8 Mio. EUR). Die Erhöhung resultiert zum einen aus einer einmaligen Wertberichtigung von Festwerten, die für den Bestand an
Lehr- und Lernmittel im Rahmen der damaligen Eröffnungsbilanz der Stadt Münster gebildet wurden, und zum anderen aus der Abschreibung der im Berichtsjahr geleisteten bzw. für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 beschlossenen Zuführungen in das Eigenkapital der FMO Flughaben
Münster/Osnabrück GmbH, Greven. Weiterhin trug eine außerordentliche Abschreibung auf eine
streitgegenständliche Forderung zu einer Erhöhung der Abschreibungen bei, sowie eine außerplanmäßige Abschreibung auf die Beteiligung an der Westfälische Landeseisenbahn GmbH,
Lippstadt.

Der Posten Transferaufwendungen in Höhe von 537,8 Mio. EUR (Vorjahr: 492,0 Mio. EUR) betrifft im Wesentlichen die Bereiche:
- Grundsicherung nach dem SGB II
- Kinder-/Jugendhilfe
- übrige soziale Leistungen
- Landschaftsumlage
- Zuwendungen an Theater Münster und Münster Marketing
- Gewerbesteuerumlage
- Finanzierungsbeteiligung Fonds Deutsche Einheit
Hauptursache für den Anstieg der Transferaufwendungen in Höhe von 45,8 Mio. EUR sind die
stark gestiegenen Aufwendungen im Sozialbereich (u.a. Grundsicherung, Kosten für Unterkünfte,
Eingliederungsleistungen etc.) und im Bereich Kinder, Jugend und Familie. Weiterhin stieg der
Aufwand im Bereich Landschaftsumlage.

In den Sonstigen ordentlichen Aufwendungen in Höhe von 124,2 Mio. EUR (Vorjahr: 130,2 Mio.
EUR) sind im Wesentlichen enthalten:
- Mieten/Pachten/Erbbauzinsen
- 19 -

- Aufwendungen bezogene Leistungen, Verwaltung und Vertrieb
- IT-Dienstleistungen
- Steuern vom Einkommen und Ertrag
- Versicherungen
- Zinsen für Gewerbesteuererstattung
- Werbung und Inseration
- Prüfungs- und Beratungskosten
Die Verringerung des Postens ergibt sich unter anderem durch Einsparungen im Bereich Mieten,
Pachten und Erbbauzinsen. Zum einen stellte die BIMA Häuser und Kasernen für Flüchtlingsunterkünfte mietzinsfrei zur Verfügung, zum anderen wurden viele Flüchtlingsunterkünfte in Holzrahmenbauweise neu gebaut, anstatt Gebäude von Dritten anzumieten. Weiterhin wirkt sich die Bildung von Drohverlustrückstellungen im Vorjahr aufwandserhöhend aus, welche im Berichtsjahr
ausblieben. Auch in den Bereichen bezogene Leistungen, Verwaltung und Vertrieb sowie KWKZahlungen an Übertragungsnetzbetreiber und Betreiber von KWK-Anlagen verringerten sich die
Aufwendungen und trugen zu einer Gesamtminderung der sonstigen ordentlichen Aufwendungen
bei.

3. Gesamtergebnis
Das Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 37,1 Mio. EUR (Vorjahr: 29,4 Mio. EUR)
und verbesserte sich somit um 7,7 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr. Einer erheblichen Steigerung der ordentlichen Erträge in Höhe von 110,8 Mio. EUR, vor allem in den Bereichen Steuern
und ähnliche Abgaben und Kostenerstattungen und Kostenumlagen, steht eine Steigerung der
ordentlichen Aufwendungen in nur geringerem Umfang, vor allem durch die Bereiche Transferaufwendungen, Bilanzielle Abschreibungen und Personalaufwendungen, in Höhe von 103,0 Mio. EUR
entgegen.
Das Gesamtfinanzergebnis beläuft sich auf -26,0 Mio. EUR (Vorjahr: -30,7 Mio. EUR). Das Ergebnis wird im Wesentlichen durch die Zinsaufwendungen in Höhe von 33,1 Mio. EUR (Vorjahr:
34,7 Mio. EUR) beeinflusst.
Es ergibt sich insgesamt ein Gesamtjahresergebnis in Höhe von 11,2 Mio. EUR (Vorjahr: -1,4
Mio. EUR). Die Verbesserung des Ergebnisses aus der laufenden Geschäftstätigkeit und die Verbesserung des Gesamtfinanzergebnisses führten dazu, dass das Gesamtjahresergebnis um 12,6
Mio. EUR gesteigert werden konnte.

VII. Sonstige Angaben
Im Jahresdurchschnitt 2016 waren im Konzern 7.397 Mitarbeiter (Vorjahr: 7.187) beschäftigt.

- 20 -

VIII. Erweiterung des Gesamtanhangs
Mit Hilfe der Kapitalflussrechnung kann dargestellt werden, wie ein Unternehmen finanzielle Mittel in der vergangenen Abrechnungsperiode erwirtschaftet hat und welche Investitions- und Finanzierungsmaßnahmen erfolgten.
Die Kapitalflussrechnung (nach DRS 21) stellt sich wie folgt dar:

1.
2.
3.
4.
5.
6.

+/+/+/+/-/+
-/+

7.

+/- Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten sowie and. Passiva, die nicht der Investitionsoder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
+/- Aufwendungen/Erträge aus a.o. Posten
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge
Sonstige Beteiligungserträge
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag
+ Einzahlungen aus außerordentlichen Posten (aus außergewöhnlichen Beträgen)
Auszahlungen aus außerordentlichen Posten (aus außergewöhnlichen Beträgen)
-/+ Ertragsteuerzahlungen
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit

8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.

16.
17. 18.
19.
20.
21.
22.

+
+
+

23. 24. 25. +
26. 27. +
28. 29. +
30. 31. +
32. +

Periodenergebnis (einschl. Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern)
Ab-/Zuschreibungen auf Gegenstände des AV und Wertpapiere des UV
Zu-/Abnahmen der Rückstellungen
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge
Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen

2016
Mio. EUR
11,2
158,9
-4,3
-49,5
-1,5

Zu-/Abnahme der Vorräte, Forderungen sowie and. Aktiva, die nicht der Investitionsoder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind

-3,4
19,1
0
32,2
-11,5
9,1
0
0
-11,7
148,6

Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Sachanlagevermögens
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen
Einzahlungen aus Anlagenabgängen des immateriellen Anlagevermögens
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen
Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Finanzanlagevermögens
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen
Einzahlungseffekt für abgegrenzte Zuwendungen, ohne wirtsch. Eigentum erworben
zu haben
Auszahlungen für Zuwendungen, an denen kein wirtsch. Eigentum erworben wird
(ARAP)
Auszahlungen durch den Abgang von geförderten Vermögensgegenständen
Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten
Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten
Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der kurzfristigen Finanzdisposition
Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der kurzfristigen Finanzdisposition
Einzahlungen aus außerordentlichen Posten (aus Vorgängen von wesentl. Bedeutung)
Auszahlungen aus außerordentlichen Posten (aus Vorgängen von wesent. Bedeutung)
Erhaltene Zinsen
Erhaltene Dividenden

9,0
-174,2
0
-1,3
7,6
-16,2
2,7
-1,8
-2,9
0
0
0
0
292,5
-292,5
0,7
11,9
- 21 -

33. =

Cashflow aus der Investitionstätigkeit

34.

Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen
Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens

35. +
36. 37. 38.
39.
40.
41.

+
+
+

42. 43.
44.
45.
46.

=

-164,5

11,3
0
-8,7

Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter
Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und (Finanz-) Krediten
Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten
Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen
Einzahlungen aus außerordentlichen Posten (aus Vorgängen von wesentlicher Bedeutung)
Auszahlungen aus außerordentlichen Posten (aus Vorgängen von wesentlicher Bedeutung)
Gezahlte Zinsen
Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens
Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

0
94,8
-61,9
26,6
0
0
-29,1
0
0
33,0

47.
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds
48. +/- Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds
49. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode
50. +/- Änderung des Bestandes an fremden Finanzmitteln
51. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode

17,1
0
162,2
0
179,3

Der Finanzmittelfond im Berichtsjahr setzt sich aus den Kassenbeständen und den Guthaben bei
Kreditinstituten in Höhe von 179,3 Mio. EUR zusammen.
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der die Innenfinanzierung der laufenden
Geschäftsaktivitäten widerspiegelt, weist in 2016 mit 148,6 Mio. EUR einen positiven Wert auf.
Dies bedeutet, dass aus dem operativen Bereich des Unternehmens genügend Einzahlungen zugeflossen sind, um die Auszahlungen des laufenden Geschäfts zu decken.
Ein negativer Cashflow aus der Investitionstätigkeit besagt, dass mehr investiert als deinvestiert
wurde. Die Zahlungen aus Investitionstätigkeit in Höhe von -164,5 Mio. EUR konnten nicht durch
den positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 148,6 Mio. EUR kompensiert werden.
Ein positiver Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (33,0 Mio. EUR) verdeutlicht, in welcher
Höhe Finanzierungsmittel dem laufenden Geschäft bzw. den Investitionen zugeflossen sind.
In Summe ergibt sich aus den oben genannten Bereichen in 2016 eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds in Höhe von 17,1 Mio. EUR und insgesamt ein Zahlungsmittelbestand bzw. Finanzmittelfonds am Ende der Periode in Höhe von 179,3 Mio. EUR. Der Liquiditätsbestand in 2016 hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (157,4 Mio. EUR) um 21,9 Mio. EUR erhöht.

- 22 -

Gesamtlagebericht 2016

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung ................................................................................................................................ 1
Geschäftsverlauf ............................................................................................................................. 1
Analyse der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage............................................ 4
Vermögens- und Schuldengesamtlage........................................................................................ 4
Ergebnisgesamtlage ................................................................................................................... 6
Finanzgesamtlage ....................................................................................................................... 7
NKF – Kennzahlenset NRW ............................................................................................................ 7
Nachtragsbericht ............................................................................................................................. 9
Chancen und Risiken ...................................................................................................................... 9
Prognosebericht ............................................................................................................................ 12
Organe und Mitgliedschaften ........................................................................................................ 14

Vorbemerkung
Mit dem vorliegenden Gesamtabschluss legt die Stadt Münster den siebten konsolidierten Abschluss vor. Dem Gesamtabschluss ist gem. § 116 GO NRW i.V.m. § 49 Abs. 2 GemHVO NRW
ein Gesamtlagebericht beizufügen. Der Gesamtlagebericht hat das durch den Gesamtabschluss
zu vermittelnde Bild hinsichtlich der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage einschließlich der Betriebe zu erläutern.

Geschäftsverlauf
Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2016 durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum gekennzeichnet. So erreichte die Stadt Münster aufgrund der allgemein guten
Wirtschaftslage einen historischen Spitzenwert im Bereich Gewerbesteueraufkommen. Die Bauinvestitionen stiegen im Jahr 2016 um 3,1 %, was vor allem an höheren Investitionen für Wohnbauten (+4,3 %) lag. Auch in Münster führte die hohe Nachfrage nach Wohnraum zu hohen Investitionstätigkeit bei der Wohn+Stadtbau GmbH. Der kräftige Anstieg der staatlichen Konsumausgaben
in 2016 ist unter anderem auf die hohe Zuwanderung von Schutzsuchenden und die daraus resultierenden Kosten zurückzuführen. Dabei wurde auch die Stadt Münster durch die entsprechenden
Zuschüsse aus Bundes- bzw. Landesmitteln für die Aufnahme und Integration der Zuflucht suchenden Menschen unterstützt. Aufgrund des hohen Anteils an Privatkunden und des stark dienstleistungsorientierten Geschäftskundensegments ist die Geschäftsentwicklung der Stadtwerke
Münster nur mittelbar von der konjunkturellen Entwicklung abhängig.
Das Gesamtjahresergebnis des Konzerns Stadt Münster hängt im Wesentlichen mit den Ergebnissen aus folgenden Bereichen zusammen:
Im Bereich Gemeindesteuern und ähnliche Abgaben wurde der Planansatz übertroffen. Das
Gewerbesteueraufkommen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 42,8 Mio. EUR. Die Erträge aus
dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer stiegen im Vorjahresvergleich um 4,7 Mio. EUR.
Der Bereich Energie- und Wasservertrieb entwickelte sich im Berichtsjahr insgesamt zufriedenstellend. Im Strommarkt konnten die abgesetzten Mengen - bei einzelnen Kundengruppen zum Teil
deutlich - gesteigert werden. Dabei sticht besonders der Ökostrom mit einem Plus von 24,2 % heraus. Die Mengensteigerung wurde vor allem im Segment Geschäftskunden mit relativ knappen
Margen erreicht. Weiter positiv hat sich der Stromvertrieb in der Region Münsterland entwickelt,
wodurch die Rückgänge in einzelnen Kundensegmenten im Stammmarkt Münster aufgefangen
werden konnten. Im Gasmarkt konnten die abgesetzten Mengen witterungsbedingt gesteigert
werden. Die Gaserlöse gingen bedingt durch eine Preissenkung im Oktober 2016 um 0,9 % zurück. Eine parallele Entwicklung zeigte sich im Wärmemarkt. Die Fernwärmepreise wurden aufgrund der Preisanpassungsformel zum 01.01.2016 gesenkt, so dass trotz einer witterungsbedingten Mengensteigerung um 7,3 % die Wärmeerlöse um 1,3 % zurückgingen. Der Wasservertrieb
erreichte 2016 eine Mengen- und Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr.

-1-

Im Geschäftsfeld „Versorgungsnetze“ haben die Stadtwerke Münster in 2016 21,5 Mio. EUR in
den Ausbau der Versorgungsnetze, in die Leitungsnetze, die Hausanschlüsse und die zugehörigen
Anlagen investiert.
Durch die – zeitlich begrenzte – Wiedereinführung der KWK-Zulage wurde in 2016 die Lage am
Strommarkt für die konventionelle Erzeugung verbessert. Der Ergebnisbeitrag erreichte unter anderem aufgrund eines Optimierungsprogramms annähernd das Planniveau. Dagegen blieb die
Erzeugung aus erneuerbaren Energien sowohl in der erzeugten Menge als auch bei den Erlösen
hinter den Planwerten zurück.
Eine weitere Aufgabe der Stadtwerke Münster ist der öffentliche Personennahverkehr, dessen
bereits gute Aufstellung in Münster sich im Berichtsjahr weiter verbesserte. Die Anzahl der Fahrgäste erreichte 45,1 Mio. (Vorjahr: 41,6 Mio.). Diese positive Entwicklung basiert weiterhin wesentlich auf dem Zuspruch der Kunden zu den angebotenen Abos sowie einer steigenden Zahl von
Schülern. Trotz gestiegener Umsatzerlöse verschlechterte sich das operative Ergebnis. Ursächlich
hierfür waren die mit der Umstellung des Fahrplans und der Einführung der Ringlinie verbundenen
Anlaufkosten. Der operative Kostendeckungsgrad kann aber weiterhin als zufriedenstellend bezeichnet werden.
Im Bereich Vermietung erzielte die Wohn+Stadtbau GmbH, die vorrangig die Zwecksetzung einer
sicheren und sozial verantwortlichen Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung
verfolgt, ein positives Ergebnis i.H.v. 6 Mio. EUR. Die Bestandsbewirtschaftung sowie die Optimierung der Kosten- und Finanzstruktur haben das Ergebnis des abgelaufenen Wirtschaftsjahres positiv beeinflusst.
In der Hausbewirtschaftung war ein Anstieg der Sollmieten durch Mieterhöhungen, durch Erstbezug von Neubauten und Mietanpassungen nach Neuvermietung zu verzeichnen. Leerstände, die
über einen Zeitraum von drei Monaten hinausgingen, gab es zum 31.12.2016 nicht. Die Instandhaltung und Modernisierung des Wohnungsbestandes wurde fortgesetzt. Das Investitionsvolumen
in den eigenen Bestand betrug 2016 rund 6 Mio. EUR und ins Anlagevermögen 28,6 Mio. EUR,
davon waren 22 Mio. EUR Baukosten.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr errichtete die Wohn+Stadtbau GmbH insgesamt 182 Einheiten
(Wohnungen, Kindertagesstätten und Flüchtlingsunterkünfte).
Im Bereich Abfallentsorgung und Straßenreinigung war im Jahr 2016 weiterhin die Sicherung
sozialverträglicher Gebühren für die hoheitlichen Kernaufgaben Abfallentsorgung und Straßenreinigung unter Beibehaltung bürgerorientierter Dienstleistungsangebote das Kernziel.
Die Restabfall- und Bioabfallgebühren sowie Straßenreinigungsgebühren blieben gemäß der Gebührenkalkulation bei den Sätzen des Vorjahres.
Die AWM erfüllen für das Gebiet der Stadt Münster die Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG). Neben den gesetzlichen Vorgaben von KrWG und Landesabfallgesetz wurde zur Entwicklung und Umsetzung der kommunalen
abfallwirtschaftlichen Ziele bereits 1986 ein Abfallwirtschaftskonzept (AWK) erarbeitet. Das AWK
wird regelmäßig, in der Regel für fünf Jahre, fortgeschrieben. Der Rat der Stadt Münster stimmte
der Fortschreibung des AWK für die Jahre 2016 – 2021 zu.

-2-

Ein Schwerpunkt des fortgeschriebenen Abfallwirtschaftskonzepts bildet die Optimierung des Anlagenverbundes im Entsorgungszentrum Münster (EZM). Hierzu zählen der Umbau des biologischen Teils der mechanisch-biologischen Restabfallbehandlungsanlage für die Behandlung von
Bio- und Grünabfällen mit der Errichtung einer neuen Annahmehalle für Bioabfälle und einer neuen
Abluftbehandlungslinie. Die Inbetriebnahme ist zum 1. Januar 2017 erfolgt.
Im Zusammenhang mit dem Betrieb der mechanischen Aufbereitungsanlage hat die Stadt Münster
ein europaweites offenes Vergabeverfahren zur Vergabe von Entsorgungsdienstleistungen im
September 2016 eingeleitet. Der Leistungsbeginn war zum 1. Januar 2017 beabsichtigt. Die
REMONDIS GmbH & Co. KG, Region West rügte die Vergabeentscheidungen. Der Nachprüfungsantrag wurde von der Vergabekammer in allen Punkten zurückgewiesen. Gegen den Beschluss der Vergabekammer wurde seitens REMONDIS eine Beschwerde beim OLG Düsseldorf
eingereicht. Das Ergebnis der Verhandlung ist noch offen.
In 2016 wurde ferner die Rekultivierung der ZDM II fortgeführt. Es wurden die Rekultivierungsabschnitte IV/V mit einem Oberflächenabdichtungssystem versehen. Der Abschluss der Arbeiten
erfolgt voraussichtlich im Juni 2017.
Am 30. März 2017 wurde das „Gesetz zur Fortentwicklung der haushaltsnahen Getrennterfassung
von wertstoffhaltigen Abfällen“ – sog. Verpackungsgesetz – beschlossen, wobei das Gesetzgebungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Erst nach finaler Verabschiedung des Gesetzes
werden die AWM die Entscheidungsvorschläge für die Münsteraner Politik erarbeiten, die z.B. Ersatz des Gelben Sackes durch die Gelbe Tonne vorsehen.

-3-

Analyse der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage

Vermögens- und Schuldengesamtlage
Nachfolgend wird eine Analyse der Vermögens- und Kapitalstruktur des Konzerns Stadt Münster
zum 31.12.2016 im Vergleich zum Vorjahr dargestellt und erläutert.

1.
1.1
1.2
1.3
2.
2.1
2.2
2.3
3.

Gesamtbilanz
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen, sonst. Vermögensgegenstände
Liquide Mittel
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Summe Aktiva

31.12.2016
Mio. EUR
%
3.688,8 90
82,7
2
3.489,1 85
117,0
3
374,0
9
70,6
2
124,1
3
179,3
4
57,9
1
4.120,7 100

31.12.2015
Mio. EUR
%
3.662,8 90
95,5
2
3.450,6 85
116,6
3
348,9
9
68,3
2
123,2
3
157,4
4
57,7
1
4.069,3 100

Veränderung
Mio. EUR
26,0
-12,8
38,5
0,4
25,1
2,3
0,9
21,9
0,2
51,4

Das auf der Aktivseite ausgewiesene Vermögen setzt sich wie in den Vorjahren zu 90 % aus dem
langfristig orientierten Anlagevermögen zusammen. Das Sachanlagevermögen mit 3.489,1 Mio.
EUR stieg gegenüber dem Vorjahr um 38,5 Mio. EUR. Bei den Sachanlagen stellt das Infrastrukturvermögen (Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen, Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlagen, Grund und Boden des Infrastrukturvermögens) den größten
Anteil in Höhe von 51% dar. Während der Bilanzposten „Immaterielle Vermögensgegenstände“ im
Berichtsjahr um 12,8 Mio. EUR sank, blieben die Finanzanlagen i. H. v. 117,0 Mio. EUR auf dem
Niveau des Vorjahres.
Die Gesamtbilanzsumme ist zum 31.12.2016 um 51,4 Mio. EUR auf 4.120,7 Mio. EUR gestiegen.
Zehn Prozent der Gesamtbilanzsumme werden durch das Umlaufvermögen und durch den ARAP
dargestellt. Dabei entfallen 70,6 Mio. EUR auf Vorräte, 124,1 Mio. EUR auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, 179,3 Mio. EUR auf Liquide Mittel und 57,9 Mio. EUR auf den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten.

-4-

Gesamtbilanz
Passiva
1.
1.1
1.2
1.3
1.4
2.
3.
4.
5.

Eigenkapital
Allgemeine Rücklage
Sonderrücklagen
Ausgleichsrücklage
Bilanzgewinn
Sonderposten
Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Passive Rechnungsabgrenzungsposten
Summe Passiva

31.12.2016
Mio. EUR
%
757,9 18
691,6 17
1,3
0
53,9
1
11,1
0
1.330,8 32
679,9 17
1.279,4 31
72,6
2
4.120,7 100

31.12.2015
Mio. EUR
%
728,1 18
662,1 16
1,3
0
66,1
2
-1,4
0
1.357,0 33
684,2 17
1.226,2 30
73,8
2
4.069,3 100

Veränderung
Mio. EUR
29,8
29,5
0,0
-12,2
12,5
-26,2
-4,3
53,2
-1,2
51,4

Die auf der Passivseite dargestellte Kapitalstruktur der Gesamtbilanz gibt Auskunft über die Finanzierung des Vermögens des Gesamtkonzerns. Die Eigenkapitalquote 1 beträgt weiterhin 18 %.
Der Hauptbestandteil des Eigenkapitals ist dabei die allgemeine Rücklage in Höhe von 691,6 Mio.
EUR (Vorjahr: 662,1 Mio. EUR). Im Berichtsjahr wurde ein Bilanzgewinn in Höhe von 11,1 Mio.
EUR erzielt, der dem Jahresüberschuss des Berichtsjahres entspricht. Der Bilanzgewinn des Vorjahres wurde der Ausgleichsrücklage zugeführt.
Eine wesentliche Position auf der Passivseite sind ferner die Sonderposten für Zuwendungen und
Beiträge in Höhe von insgesamt 1.311,5 Mio. EUR. Da das Sachanlagevermögen in vielen Fällen
durch Erschließungsbeiträge und Zuwendungen des Bundes und des Landes mitfinanziert wurde,
sind diese Förderungen in der Bilanz als Sonderposten auszuweisen und entsprechend der Nutzungsdauer des bezuschussten Vermögensgegenstandes erfolgswirksam aufzulösen. Weitere
wesentliche Passivposten sind Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen in Höhe von
1.075,8 Mio. EUR (1.043,0 Mio. EUR im Vorjahr) und Pensionsrückstellungen in Höhe von 531,7
Mio. EUR (508,3 Mio. EUR im Vorjahr).

-5-

Ergebnisgesamtlage
Das Gesamtergebnis stellt sich wie folgt dar:

Gesamtergebnisrechnung
Steuern und ähnliche Abgaben
Zuwendungen und allgemeine Umlagen
Sonstige Transfererträge
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte
Privatrechtliche Leistungsentgelte
Kostenerstattungen und Kostenumlagen
Sonstige ordentliche Erträge
Aktivierte Eigenleistungen
Bestandsveränderungen
Ordentliche Gesamterträge
Personalaufwendungen
Versorgungsaufwendungen
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen
Bilanzielle Abschreibungen
Transferaufwendungen
Sonstige ordentliche Aufwendungen
Ordentliche Gesamtaufwendungen
Gesamtergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit
Beteiligungsergebnis
Zins- und sonstiges Finanzergebnis
Gesamtjahresüberschuss/-fehlbetrag

2016

2015

Veränderung

Mio. EUR
564,1
142,7
16,0
159,9
551,5
188,7
58,3
13,3
5,1

%
33
8
1
9
32
11
3
1
0

Mio. EUR
513,9
124,1
15,6
154,9
547,6
166,3
64,5
13,6
-11,7

%
32
8
1
10
34
10
4
1
-1

Mio. EUR
50,2
18,6
0,4
5,0
3,9
22,4
-6,2
-0,3
16,8

1.699,6

100

1.588,8

100

110,8

342,0

20

319,9

20

22,1

24,1
470,8
163,6
537,8
124,2
1.662,5

1
28
10
32
7
98

21,7
458,9
136,8
492,0
130,2
1.559,5

1
29
9
31
8
98

2,4
11,9
26,8
45,8
-6,0
103,0

37,1

2

29,4

2

7,7

6,9
-32,9
11,1

0
-2
1

-0,5
-30,2
-1,4

0
-2
0

7,4
-2,7
12,5

Die Ordentlichen Gesamterträge stiegen im Berichtsjahr um 110,8 Mio. EUR auf 1.699,6 Mio.
EUR. Den betragsmäßig höchsten Anteil an den ordentlichen Gesamterträgen haben wie im Vorjahr Steuern und ähnliche Abgaben sowie die Privatrechtlichen Leistungsentgelte. Die Position
Steuern und ähnliche Abgaben ist um 50,2 Mio. EUR auf 564,1 Mio. EUR gestiegen. Dies ist im
Wesentlichen auf die im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Gewerbesteuererträge (42,8 Mio.
EUR) und die gestiegenen Erträge aus dem Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer (4,7 Mio.
EUR) zurückzuführen. Die Privatrechtlichen Leistungsentgelte blieben in etwa auf dem Niveau des
Vorjahres.
Eine Steigerung der Kostenerstattungen und Kostenumlagen um 22,4 Mio. EUR im Vergleich zum
Vorjahr wird vor allem durch die höheren Erträge aus Kostenerstattungen beim Sozialamt erzielt.
Es handelt sich hierbei u.a. um Leistungen der Grundsicherung im Alter, Leistungen bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII sowie Erstattungen des Landes für Landesunterkünfte zur Flüchtlingsunterbringung. Diesen höheren Erträgen stehen allerdings auch höhere Aufwendungen für die
Leistungsgewährung gegenüber, worauf wesentlicher Teil der Steigerung von Transferaufwendungen zurückzuführen ist.
-6-

Die Ordentlichen Gesamtaufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 103 Mio. EUR auf
1.662,5 Mio. EUR. Die Struktur der Aufwendungen blieb im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen erhalten. Die Erhöhung der Ordentlichen Gesamtaufwendungen resultiert unter anderem aus
den um 45,8 Mio. EUR auf 537,8 Mio. EUR gestiegenen Transferaufwendungen. Zum einen korrespondiert diese Steigerung mit den höheren Erträgen bei den Kostenerstattungen (s.o.), zum
anderen resultiert die Erhöhung aus dem um 19 Mio. EUR gestiegenen Aufwand im Bereich Kinder, Jugend und Familie für die bedarfsgerechte Anpassung und den Ausbau der Angebote für
Kinder und Jugendliche und die schulische Versorgung.
Das Gesamtergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit steigt um 7,7 Mio. EUR auf 37,1 Mio.
EUR im Berichtsjahr und liegt damit über dem Vorjahresergebnis in Höhe von 29,4 Mio. EUR. Weiterhin unterstützt das um 7,4 Mio. EUR höhere Beteiligungsergebnis die positive Entwicklung des
Gesamtjahresergebnisses. Diese wird jedoch durch das Zins- und sonstige Finanzergebnis gemindert, das ein Defizit von 32,9 Mio. EUR aufweist. Insgesamt ergibt sich ein Gesamtjahresüberschuss i. H. v. 11,1 Mio. EUR (Vorjahr: Gesamtjahresfehlbetrag i. H. v. 1,4 Mio. EUR).

Finanzgesamtlage
Zur Darstellung von Herkunft und Verwendung der Finanzmittel des abgelaufenen Geschäftsjahres
wird auf die nach DRS 21 (Deutsche Rechnungslegungs Standards) erstellte Kapitalflussrechnung
des Gesamtkonzerns (siehe Gesamtanhang 2016), sowie auf die NKF – Kennzahlen zur Finanzlage verwiesen.

NKF – Kennzahlenset NRW
Die Kennzahlen dienen der Analyse folgender Bereiche:
•

Gesamtsituation

•

Vermögenslage

•

Finanzlage

•

Ertragslage

-7-

Nr.

Kennzahl

Analyse

Wert
2016
in %

Wert
2015
in %

Wert
2014
in %

Wert
2013
in %

Hauswirtschaftliche Gesamtsituation
Aufwandsdeckungsgrad

Die ordentlichen Aufwendungen werden komplett
durch die ordentlichen Erträge gedeckt.

102

102

105

104

2.

Eigenkapitalquote 1

Die Kennzahl misst den Anteil des Eigenkapitals
am Gesamtvolumen der Bilanz. Je höher diese
Kennzahl ist, desto tendenziell unabhängiger ist
man von Fremdkapitalgebern. Die durchschnittliche Eigenkapitalquote in Deutschland liegt bei 2030%.

18

18

18

18

3.

Eigenkapitalquote 2

Zusätzlich zum "echten" Eigenkapital werden hier
die Sonderposten (Zuschüsse und Beiträge) dem
Gesamtvolumen gegenübergestellt.

50

51

50

50

4.

Überschussquote/Fehlbetragsquote

Das positive Gesamtergebnis von 11,1 Mio. EUR
macht ca. 1,5 % der Summe aus Allgemeiner
Rücklage, Sonderrücklage und Ausgleichsrücklage
aus.

1,5

-0,2

0,3

2,2

Infrastrukturquote

43 % des gesamten Vermögens sind langfristig in
der Infrastruktur gebunden.

43

44

44

43

Abschreibungsintensität

Die Kennzahl stellt die Abschreibungen auf das
Anlagevermögen den gesamten ordentlichen
Aufwendungen gegenüber. Das ordentliche Ergebnis wird mit einem Anteil von 10 % durch
Abschreibungen belastet.

10

9

8

9

1.

Kennzahlen zur Vermögenslage
5.

6.

Kennzahlen zur Finanzlage
7.

Anlagendeckungsgrad 2

Der Anlagendeckungsgrad 2. Grades gibt darüber
Auskunft, inwieweit das Anlagevermögen durch
langfristiges Kapital gedeckt ist.

94

94

93

93

8.

Liquidität 2. Grades

Die Liquidität 2. Grades gibt an, inwieweit die
Forderungen und flüssigen Mittel die kurzfristigen
Verbindlichkeiten decken.

86

80

79

93

9.

Kurzfristige Verbindlichkeitsquote

Der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten an
der Gesamtbilanzsumme beträgt 5 %.

5

5

5

6

Die Zinslastquote zeigt auf, welche Belastung aus
Finanzaufwendungen zusätzlich zu den Aufwendungen aus laufender Verwaltungstätigkeit besteht.

2

2

5

3

11. Steuerquote

Die Kennzahl gibt den Anteil der Steuererträge an
den gesamten ordentlichen Erträgen wieder.

33

32

30

31

12. Zuwendungsquote

Die Zuwendungsquote stellt den Anteil der Erträge
aus Zuwendungen an den gesamten ordentlichen
Erträgen dar.

8

8

9

9

13. Personalintensität I

Die Personalintensität I stellt den Anteil der Personalaufwendungen an den gesamten ordentlichen
Aufwendungen dar.

21

21

20

20

14. Personalintensität II

Die Personalintensität II stellt den Anteil der Personalaufwendungen an den gesamten ordentlichen Erträgen dar.

20

20

19

19

15. Sach- und Dienstleistungsintensität

Die Kennzahl gibt den Anteil, der durch Sach- und
Dienstleistungen Dritter im Verhältnis zu den
gesamten ordentlichen Aufwendungen entstanden
ist, wieder.

28

29

32

31

16. Transferaufwandsquote

Die Kennzahl stellt den Anteil der Transferaufwendungen an den gesamten ordentlichen Aufwendungen dar.

32

32

31

30

10. Zinslastquote

Kennzahlen zur Ertragslage

-8-

Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2016 eine
maßgebliche Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage des Gesamtkonzerns gehabt hätten, lagen nicht vor.

Chancen und Risiken
Die Vertreter der Stadt Münster in den zuständigen Organen der Beteiligungsgesellschaften verfolgen alle relevanten Vorgänge und Entwicklungen in den Unternehmen. Über wichtige Ereignisse
wird dem Dezernenten für Beteiligungen und dem Verwaltungsvorstand berichtet.
Weiterhin wird durch das unterjährige Finanzcontrolling der Stadt Münster die Entwicklung der Ertrags- und Finanzlage verfolgt, um ggf. rechtzeitig steuernd eingreifen zu können. Durch die vierteljährliche Konzernberichterstattung wird dem Haupt- und Finanzausschuss regelmäßig über die
Entwicklung in den steuerungsrelevanten Unternehmen berichtet. Für diese Unternehmen wird
außerdem mithilfe einer Konzern-Scorecard ein Überblick über die Steuerungsgrößen wie Leistungszielerreichung, Bestandssicherheit, Nachhaltigkeit und Rentabilität unter Zugrundelegung der
jeweiligen Jahresabschlüsse gegeben.
Im Fokus des unterjährigen Finanzcontrollings der Stadt Münster stehen vor allem die risikobehafteten Aufwands- und Ertragsbereiche. So wird vor allem die Entwicklung der Steuereinnahmen,
insbesondere die Gewerbesteuer und der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer, regelmäßig
analysiert, da diese Einnahmen einen wesentlichen Einfluss auf das Jahresergebnis der Stadt
Münster und das Gesamtergebnis haben. Die Aufwandsseite ist geprägt durch die vielfältigen Herausforderungen, die sich als Folge der wachsenden Stadt Münster, einschließlich der Aufnahme
und Integration der Zuflucht suchenden Menschen, ergeben. Hierzu gehören insbesondere die
Bereitstellung von ausreichendem Wohnraum, die bedarfsgerechte Anpassung und der Ausbau
der Angebote für Kinder und Jugendliche und die schulische Versorgung. Aber auch die entsprechende Anpassung der Sozialangebote und die Leistungsgewährung in diesem Bereich führen zu
steigenden Aufwendungen. Die notwendige Anpassung und Erweiterung der Infrastruktur wird die
ohnehin sehr angespannte Haushaltssituation ebenfalls zusätzlich belasten.
Eine weitere Risikoposition für die Haushaltswirtschaft stellen die Kreditverbindlichkeiten in
Schweizer Franken (CHF) aufgrund der Wechselkursentwicklungen dar. Der Bestand im städtischen Kreditportfolio betrug am 31.12.2016 rd. 105 Mio. CHF. Hier ist die Wechselkursentwicklung
sehr genau und zeitnah zu beobachten. Durch die Bildung von Drohverlustrückstellung wurde eine
entsprechende Vorsorge getroffen. Kreditaufnahmen in Fremdwährung sind bis auf Weiteres nicht
mehr geplant, vielmehr wird grundsätzlich ein Abbau des Kreditportfolios in CHF angestrebt.
Ferner ist die Entwicklung der städtischen Tochtergesellschaften regelmäßig zu beobachten, um
frühzeitig sich abzeichnende Risiken für den städtischen „Kernhaushalt“ zu erkennen. Ein Schwerpunkt in diesem Bereich wird in den nächsten Jahren die Aktivierung der Konversionsflächen für
den Wohnungsmarkt der Stadt Münster sein.

-9-

In Bezug auf die Neuordnung der Umsatzbesteuerung der öffentlichen Hand hat die Stadt Münster
das Optionsrecht zum 31.12.2016 ausgeübt und behält damit die bisherige Umsatzbesteuerung bis
zum 31.12.2020 bei. Das neue Umsatzsteuerrecht wird auf die ab dem 01.01.2021 ausgeführten
Leistungen angewandt.
Das Risikomanagementsystem der Stadtwerke Münster sieht die kontinuierliche Risikoidentifikation, -klassifizierung und -bewertung durch die Risikoverantwortlichen, aktive Risikosteuerungsmaßnahmen, die Einrichtung eines Frühwarnsystems sowie die Überwachung und Überprüfung
der Angemessenheit und Funktionsfähigkeit des Risikomanagementsystems vor. Die Beteiligungen der Stadtwerke Münster werden in das Risikomanagementsystem einbezogen.
Die Risiken resultieren mittelfristig nach wie vor aus der Regulierung der Strom- und Gasnetze
durch die Bundesnetzagentur. Von Bedeutung ist insbesondere die angekündigte deutliche Absenkung der Eigenkapitalverzinsung für das betriebsnotwendige Eigenkapital im Bereich der
Strom- und Gasnetze. Aus Sicht der Energieversorgungsbranche entspricht das Verzinsungsniveau allerdings nicht dem Rentabilitätsniveau, das auf lange Sicht für Netzinvestitionen aus Sicht
von Kapitalgebern erforderlich ist. Auch die hohen fixen Anlaufkosten für die Ausstattung der Kunden mit der Smart Meter-Technologie werden voraussichtlich in den ersten Jahren zu Verlusten
führen, da die seitens der Bundesnetzagentur fixierten Preisobergrenzen zumindest in der Anlaufphase voraussichtlich nicht kostendeckend sind.
Im Energievertrieb steigt der Margendruck weiter an, da sowohl auf den Strom- als auch auf den
Gasmärkten eine hohe Wettbewerbsintensität herrscht.
Entwicklungsrisiken birgt aus Sicht der Stadtwerke Münster auch das ab 2017 geltende Auktionsmodell für Windenergiestandorte, welches dazu führen kann, dass einzelne Standorte keine akzeptablen Investitionsrenditen mehr bieten. Im Gegenzug kann das Auktionsmodell aber auch
Chancen bieten, da sich der Markt der Projektentwickler verändern wird und die Stadtwerke aufgrund ihrer finanziellen Solidität und der kommunalen Nähe als ein starker Partner gesehen werden. In Verbindung mit der eigenen Projektentwicklungskompetenz kann dies den Zugang zu potenziellen Windenergie-Standorten verbessern.
Die Ertragschancen außerhalb des Kerngeschäfts der Stadtwerke Münster bieten sich auch für
2017 fallweise aus dem Verkauf von nicht betriebsnotwendigen Grundstücken am Hafen. Allerdings erweisen sich die Verkaufsprozesse im Einzelfall als langwierig, da diese häufig zum Gegenstand öffentlicher und politischer Kontroversen werden.
Die Wohn+Stadtbau verfolgt ein laufendes aktives Risikomanagement, um wesentliche Risiken
frühzeitig erkennen zu können. Ein wesentlicher Bestandteil der Risikosteuerung geht mit einer
mehrjährigen Wirtschaftsplanung einher. Operative Kennzahlen aus der Hausbewirtschaftung, ein
regelmäßiges Projektcontrolling im Neubaubereich, ein Liquiditätsmanagement sowie ausgewählte
Bilanzkennzahlen und Soll-Ist-Abgleiche bilden die Basis für das monatliche Berichtswesen und
die Risikosteuerung. Zudem wird der Geschäftsführung sowie den Gremien im Rahmen des Risikomanagements jährlich ein Risikobericht vorgelegt.
Risiken für die zukünftige Entwicklung können sich aus strategischen und gesetzlichen Risiken,
Markt- und Objektrisiken sowie Finanzrisiken ergeben. Gesetzliche Risiken können aus Gesetzesänderungen zum Mietrecht und zur Energieeinsparverordnung entstehen. Hieraus können z.B.
- 10 -

Mehrkosten bei Investitionsvorhaben entstehen oder Mietanpassungen lassen sich durch die Mietpreisbremse nicht in vollem Umfang realisieren. Marktrisiken können sich daraus ergeben, dass
bei Neubauvorhaben Kostenüberschreitungen, nicht termingerechte Fertigstellung und mögliche
Insolvenzen der Handwerker das wirtschaftliche Ergebnis beeinträchtigen können. Diese Bereiche
werden laufend überwacht. Die Finanzierungsrisiken sind aufgrund der finanzwirtschaftlichen Gesamtsituation und der noch anhaltenden Niedrigzinsphase als gering zu betrachten.
Chancen der zukünftigen Entwicklung ergeben sich aus der anhaltenden Nachfrage nach Wohnraum, dem Bekanntheitsgrad des Unternehmens in Münster und dem guten technischen Zustand
der Bestandsimmobilien. Weitere Chancen bieten die Diversifizierung sowie die hohe Nachfrage
nach Wohneigentum und die hohe Kaufkraft in Münster.
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster verfügen über ein in sich geschlossenes und alle Unternehmenseinheiten umfassendes und dokumentiertes Risikomanagementsystem, welches in das
Qualitätsmanagement eingebunden ist. Das Risikomanagement bei den Abfallwirtschaftsbetrieben
Münster besteht aus den drei aufeinander aufbauenden Abschnitten der Risikoinventur, der Risikobewertung sowie der Risikofrüherkennung (definierte Kennzahlen und Toleranzgrenzen) und
-handhabung. Alle erkannten Risiken für das Unternehmen werden kontinuierlich beobachtet und
bewertet.
Die Struktur des Risikomanagementsystems wurde 2015 und 2016 zwecks besserer Handhabbarkeit insgesamt überarbeitet. Unterstützend wurde dazu eine neue Softwarelösung, basierend auf
dem Managementinformationssystem der AWM, konzipiert, welche die Strukturen und Prozesse
des Risikomanagementsystems abbildet. In 2016 fand eine Risikoinventur statt, in der sämtliche
Risiken überprüft und ggf. neu bewertet wurden. Der Katalog der Frühwarnindikatoren und Gegenmaßnahmen wurde ebenfalls überarbeitet.
Die aktuelle Risikobewertung lässt zum jetzigen Zeitpunkt keine Risiken erkennen, die den Fortbestand der AWM gefährden.
Die Risikoaspekte der Beteiligungsunternehmen werden durch das bei der Gesamtkonzernmutter
bestehende Beteiligungsmanagement angemessen berücksichtigt. Die Arbeit des Beteiligungsmanagements wird durch das Amt für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revision regelmäßig überprüft.

- 11 -

Prognosebericht
Das Jahresergebnis des Einzelabschlusses der Stadt Münster weist im Berichtsjahr einen Überschuss von 10,7 Mio. EUR aus. Auch das Geschäftsjahr 2017 wird die Stadt Münster aus heutiger
Sicht wegen eines geringeren Defizits besser abschließen als geplant. In der mittelfristigen Ergebnisplanung laut Haushaltsplanentwurf 2018 setzt sich dieser Trend fort. Dennoch weisen die Planungen der nächsten Jahre noch zum Teil erhebliche Defizite aus. Die Anstrengungen für eine
Konsolidierung der Haushaltsplanung, bis hin zu einem nachhaltig ausgeglichenen Haushalt werden konsequent weiterfolgt.
Für die Ergebnisentwicklung der Stadtwerke Münster ist die Preisentwicklung auf den Beschaffungsmärkten für Strom, Gas, Kohle und Erdöl von zentraler Bedeutung. Dabei sind die Primärenergieträger Gas, Kohle und Erdöl weitgehend von den Einflüssen des Weltmarktes abhängig,
während die Beschaffungspreise für Strom stärker von den nationalen energiepolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland geprägt sind.
Die im Jahr 2015 revidierten Ziele aus der Strategie der Stadtwerke Münster mit den Kernthemen
„Klimaschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien“, „innovative kommunale Mehrwertdienste“ und „Dienstleistungen für eine intelligente und zukunftsfähige Ausrichtung der Infrastruktur“
werden auch künftig konsequent weiterverfolgt und sukzessive mit weiteren Maßnahmen unterlegt.
Bestandteil dieser Strategie ist zudem, eine hohe Prozessqualität und Prozesseffizienz im Kerngeschäft sicherzustellen.
Der Ausbau regenerativer Energien mit Onshore-Windenergieprojekten wird auch für das Jahr
2017 aktiv durch die Stadtwerke Münster vorangetrieben. In 2017 werden 5 Windenergieanlagen
in Münster und in der Region errichtet. Als Beitrag zum Klimaschutz ist außerdem die Erweiterung
der Elektrobus-Flotte in Münster um bis zu fünf Fahrzeuge vorgesehen. Voraussetzung für diese
Anschaffungen ist der Zufluss entsprechender Fördermittel.
Zur Weiterentwicklung kommunaler Mehrwertdienstleistungen wollen die Stadtwerke Münster ab
Frühsommer 2017 in zunächst zwei Innenstadtvierteln mit dem Ausbau von hochleistungsfähigen
Glasfaseranschlüssen beginnen. Damit verbunden ist die Ausgestaltung eines neuen integrativen
Geschäftsmodells, das über die bisherige reine Verlegung passiver Glasfaserinfrastruktur deutlich
hinausgeht. Die erforderlichen Serviceprodukte werden über Kooperationsverträge von leistungsfähigen Partnern bezogen. Sollte das Geschäftsmodell in der ersten Phase erfolgreich sein, werden in den kommenden Jahren sukzessive weitere Stadtviertel mit Glasfaserhausanschlüssen und
hochleistungsfähigen Internetservices erschlossen. Ab Frühjahr 2017 wird die münstercard als
Servicekarte für Touristen das Angebotsspektrum der Stadtwerke Münster erweitern. Weiterhin
haben die Stadtwerke Münster der Stadt Münster angeboten, die Betriebsführung der städtischen
Bäder zu übernehmen, wobei das Eigentum an den Bädern und damit auch das Defizit der städtischen Bäder im vorgesehenen Modell bei der Stadt Münster verbleiben werden.
Weitere anspruchsvolle technische Investitionsvorhaben sind die Neuerrichtung einer zentralen
Verbundleitstelle für alle Versorgungsnetze der Stadtwerke Münster, mit der in 2017 begonnen
wird, sowie die Neustrukturierung der Wasserwerke in Münster, welche die Reduzierung der bestehenden Struktur von vier Wasserwerken auf zwei, bei gleichzeitiger Erhöhung des Gesamtvolumens der Wassereigengewinnung, beinhaltet.
- 12 -

Zur strategischen Ausrichtung der Wohn + Stadtbau gehört die nachhaltige Bewirtschaftung des
Portfolios, wirtschaftliche Bestandsinvestitionen, umfangreiche Neubaumaßnahmen sowie zielgerichtete Ankäufe. Im Geschäftsjahr 2017 sind Investitionen für Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen in den Bestand der Wohn + Stadtbau i.H.v. 6,3 Mio. EUR geplant. In der Hausbewirtschaftung werden Umsatzsteigerungen infolge von Fertigstellungen erwartet. Die Umsatzerlöse in Bauträgergeschäft werden aufgrund der höheren Anzahl von Fertigstellungen voraussichtlich über dem Niveau des Vorjahres liegen. Weiterhin wird sich die Wohn + Stadtbau an der Entwicklung der beiden zur Veräußerung stehenden Kasernenflächen in Münster beteiligen.
Interne Maßnahmen, wie z. B. die Verbesserung der Transparenz und Effizienz, die Weiterentwicklung der Führungs- und Unternehmenskultur sowie die Optimierung der Kundenzufriedenheit, sind
weitere Voraussetzungen, sich den wachsenden Anforderungen und vielfältigen Aufgaben der Immobilienbranche zu stellen.
Das Unternehmen rechnet aufgrund der hohen Nachfrage nach Wohnraum und des guten Zustands des eigenen Bestands mit einem weiterhin zufriedenstellenden Ergebnis.
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster planen für das Wirtschaftsjahr 2017 einen Jahresüberschuss von 3,8 Mio. EUR. Der prognostizierte Jahresüberschuss ergibt sich aus unterschiedlichen
gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und in der Gebührenbedarfsberechnung und
ist als gesichert zu betrachten.
Die Gebühren der Abfallabfuhr und der Straßenreinigung werden auch in 2017 nicht erhöht.
Für 2017 werden insgesamt Investitionen i.H.v. 6,7 Mio. EUR (u.a. in Fahrzeuge i.H.v. 3,2 Mio.
EUR und in Anlagen der Stadtreinigung i.H.v. 1,3 Mio. EUR) prognostiziert.
Um den Herausforderungen aufgrund der gestiegenen Einwohner- und Haushaltszahlen und der
gestiegenen Nachfrage im gewerblichen Bereich gewachsen zu sein, ist geplant, mehrere zusätzliche Stellen neu zu besetzen.

- 13 -

Organe und Mitgliedschaften
Folgende Angaben der Gesamtkonzernmutter werden gem. § 116 Abs. 4 GO NRW i.V.m. § 70 GO
NRW für den Verwaltungsvorstand und die Ratsmitglieder gemacht.
Verwaltungsvorstand

Name, Vorname

Ausgeübter Beruf

Mitgliedschaften bei juristischen Personen, Vereinigungen,
Unternehmen oder sonstigen Einrichtungen in öffentlichrechtlicher oder privat-rechtlicher Form

Lewe,
Markus

Oberbürgermeister

∗
∗
∗
∗
∗
∗

Schultheiß,
Hartwig

Stadtdirektor
bis 31.10.2016

∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗

Heuer,
Wolfgang

Stadtrat

∗

Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Gesellschafterversammlung)
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Vorsitzender im Hauptausschuss)
Sparkasse Münsterland-Ost (2. Stellv. Vorsitzender im Risikoausschuss)
Sparkasse Münsterland-Ost (Vorsitzender im Verwaltungsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied in der Zweckverbandsversammlung)
Regionalverkehr Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
Regionalverkehr Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied in der Gesellschafterversammlung bis 31.10.2016 )
AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung
bis 31.10.2016)
Westfälische Landeseisenbahn GmbH (WLE) (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
Westfälische Verkehrsgesellschaft (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied in der Verbandsversammlung bis
31.10.2016)
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
CeNTech GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
Technologieförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
Regionalverkehr Münsterland GmbH (Ordentliches beratendes
Mitglied im ÖPNV-Beirat bis 31.10.2016 )
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
- 14 -

∗
∗
∗
∗
∗

Reinkemeier,
Alfons

Stadtkämmerer

∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗

Paal,
Thomas
Wilkens, Cornelia

Stadtrat,
ab 17.11.2016
Stadtdirektor
Stadträtin

∗
∗
∗
∗

Peck, Matthias

Stadtrat

∗
∗

Westfälische Verwaltungsakademie Münster e.V. (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied)
ITEMS GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Zweckverband Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen-Lippe (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der
Verbandsversammlung)
Zweckverband KDN - Dachverband kommunaler ITDienstleister (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der
Verbandsversammlung)
Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
CeNTech GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
AirportPark FMO GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH(Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung)
ITEMS GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Zweckverband KDN - Dachverband kommunaler ITDienstleister (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der Verbandsversammlung)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
in der Zweckverbandsversammlung)
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Beirat)
Institut für vergleichende Städtegeschichte gGmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung)
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung)
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)

- 15 -

Ratsmitglieder

Name, Vorname

Ausgeübter Beruf

Mitgliedschaften bei juristischen Personen, Vereinigungen,
Unternehmen oder sonstigen Einrichtungen in öffentlichrechtlicher oder privat-rechtlicher Form

Baumann, Frank

Programmierer

∗
∗
∗

Beitelhoff,
Horst Karl

Groß- und Außenhandelskaufmann
(selbst.)

∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗

Bennink, Helga
bis 30.08.2016

Diplom-Geologin

∗
∗

Berding, Georg

Schulleiter a. D.,
Dipl. Volkswirt

∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗

Berens, Jörg
Bloch, Olaf

Referent Öffentlichkeitsarbeit
Beamter

∗
∗

Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtig-tes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH, (Stellv. stimmberechtigtes Mit-glied
im Aufsichtsrat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat bis 30.08.2016)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. Vorsitzende im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. Vorsitzende im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. Vorsitzender im
Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH, (Stellv. stimmberechtigtes Mit-glied
im Aufsichtsrat)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtig-tes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
AirportPark FMO GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtig-tes
Mitglied im Aufsichtsrat)
- 16 -

∗
∗
∗
Börgel,
Peter Laurenz

Dipl. Ing.FH, Dipl.
Kfm., Unternehmer

∗
∗
∗
∗
∗

Buddenbäumer,
Heinz Georg

Diplomagraringenieur

∗
∗
∗

Dähne, Susanne
bis 10.06.2016

Diplom Geographin

∗
∗

Dreßen, Olaf
Dr. Erber, Dietmar

Rechtsanwalt
Diplom-Chemiker

∗

∗
∗
Fastermann,
Thomas

Angestellter

∗
∗
∗
∗
∗
∗

Feldmann, Doris
Gotthal, Sven

Dipl. Sozialpädagogin
Angestellter

∗
∗
∗
∗
∗

Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat)
Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Wohn+Stadtbau GmbH, (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat bis 10.06.2016)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden GmbH, (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 10.06.2016)
Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Verwaltungsrat, im Risikoausschuss und in der
Zweckverbandsversammlung, stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Hauptausschuss)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Vorsitzender im
Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Vorsitzender im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)

Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat bis 11.05.2016)
Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis11.05.2016)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 11.05.2016)
Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 11,05.2016)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
- 17 -

∗
∗
Hagemann,
Philipp
Halberstadt,
Richard-Michael

MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)

Rechtsanwalt
Rentner

∗
∗
∗
∗
∗
∗

Hartmann, Gilbert

Bankkaufmann

∗

Heinemann,
Jens Christian

Office Manager /
Büroleiter

∗
∗
∗
∗
∗

∗
∗

Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
CeNTech GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
CeNTech GmbH (Vorsitzender im Aufsichtsrat)
Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. Vorsitzender
im Aufsichtsrat)

Herwig, Marius

Student

Dr. Jäger,
Cornelia
ab 01.02.2016
Joksch, Gerhard

Referentin

∗

Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)

Stadtplaner,
Berater

∗

Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Stadtwerke Münster GmbH (Vorsitzender im Aufsichtsrat)
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung, im Verwaltungsrat, im Hauptausschuss und 3. Stellv. Vorsitzender im
Risikoausschuss)

∗

Dr. Jung, Michael

Studienrat

∗
∗
∗
∗

Kattentidt,
Christoph
Kemper, Annette

Dipl. Sozialarbeiter
Lehrerin

∗
∗
∗

Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
- 18 -

Kersting, Mathias

Betriebswirt

∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗

Kirgil, Fatma

Dolmetscherin

∗
∗
∗

Kleine Borgmann,
Bruno

Lehrer am Berufskolleg a.D.

∗

Kleyboldt, Michael

Studiendirektor

∗
∗
∗

Koch, Marianne

geschäftsführende
Gesellschafterin/
Unternehmerin

∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗

Köhn, Raimund

Soziologe

∗
∗

Köhnke,
Katharina
Kollmann,
Thomas

Studentin

∗

Angestellter

∗
∗
∗
∗
∗

Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
CeNTech GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH ( Vorsitzender im Aufsichtsrat)
AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Technologieförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat)
Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
MCC Halle Münsterland GmbH (1. Stellv. Vorsitzende im
Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
- 19 -

∗
∗
Kubig-Steltig, Gabriele

Dipl. Kauffrau, selbständig

∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗

Leiße, Jan

Immobilienmakler

∗
∗

Leschniok, Stefan

Rechtsanwalt

∗

Liekefedt, Hedwig

Lehrerin

∗
∗
∗

Loschelder,
Christel

Erzieherin,
Traumpädagogin

∗
∗
∗
∗

Mol, Richard
MöllemannAppelhoff, Carola

Dipl. Volkswirt
Studienrätin

∗
∗
∗
∗
∗
∗

Möllers, Jutta

Diplom-Pädagogin

Möltgen, Jörn

EU-Referent

∗

Wohn+Stadtbau GmbH, (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung und im Verwaltungsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
CeNTech GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
AirportPark FMO GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat)
Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied in der Zweckverbandsversammlung)
Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)

- 20 -

Neumann, Hans

Dachdeckermeister
(selbständig)

∗
∗

Nicklas, Andreas

Rechtsanwalt

∗
∗

Dr. Ozan, Didem

Peters, Carsten

Fachfrau für Öffentlichkeitsarbeit / Redakteurin

∗

Geschäftsführer

∗

∗

∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
Philipp, Ortrud

Geschäftsführerin

∗
∗

Pohlmann, Franz
Powroznik,
Pascal
Raffloer, Uwe
Reiners, Otto

Dipl.-Argraringenieur
Studienrat

∗

Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)

Architekt
Referatsleiter

∗

Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Zweckverbandsversammlung, stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat, im Hauptausschuss und im Risikoausschuss)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)

∗

∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
Reismann, Karin

Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Technologieförderung Münster GmbH (Vorsitzender im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)

Rentnerin

∗

- 21 -

∗
Reuter, Jürgen

Architekt

∗
∗
∗
∗

Rietenberg, Sylvia

Sozialarbeiterin

∗
∗
∗
∗

Rohleder, Tim

Politologe, wiss.
Mitarbeiter MdB

∗
∗
∗

Rosenau, Klaus
ab 31.08.2016

Lehrer

∗
∗

Sagel, Rüdiger

Dipl.-Ingenieur

∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗

Schiller, Martin
Schliemann,
Josef

Kaufmann
Gemeindedirektor
a.D.

∗
∗
∗
∗

Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat bis 17.02.2016)
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe- 22 -

∗
∗
∗
∗
Schmanck,
Johannes

Selbständiger

∗
∗

Schulze Wintzler,
Anne
Seyfferth, Petra

Verbraucherberaterin
Wissenschaftliche
Mitarbeiterin

∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗

Stähler, Angela

Hausfrau

∗

Steinmann,
Ludger

Dipl. Geograf, Dipl.
Umweltwissenschaftler

∗

Wissenschaftliche
Mitarbeiterin

∗

Dr. Stein-Redent,
Rita

∗

∗
Suuck, Julia
bis 25.01.2016
Varnhagen, Hans

Sonderpädagogische Lehrkraft
Dachdeckermeister

∗
∗
∗

Vilhjalmsson,
Wendela-Beate

Lehrerin i.R.

∗
∗
∗
∗
∗

rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)

Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 28.09.2016)
Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 28.09.2016)
Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat bis 28.09.2016)
Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 29.06.2016)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)

Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat)
Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtig- 23 -

∗
von Göwels,
Walter

Dipl.-Kfm.,
selbst. Versicherungsfachmann

∗
∗
∗
∗
∗

von Olberg,
Robert
Weber, Stefan

Angestellter

∗

ITUnternehmensberater

∗
∗
∗

∗
Wendland,
Simone
Wenzel, Manfred

Rechtsanwältin
ElektrotechnikMeister / Projektleiter

∗
∗
∗

Winkel, Maria

Kauffrau in der
Grundstücks- und
Wohnungswirtschaft

∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗
∗

Wischnewski,
Heiko

Diplom Ingenieur

∗
∗

Wölter, Harald
ab 15.06.2016

tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Vorsitzender im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung, im Verwaltungsrat
und im Hauptausschuss, stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Risikoausschuss)
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)

Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung, stellv. Stimmberechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat)
Stadtwerke Münster GmbH (2. Stellv. Vorsitzende im Aufsichtsrat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat bis 29.06.2016)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)

Wissenschaftlicher
Mitarbeiter

- 24 -

Abkürzungsverzeichnis

Abs.
ARAP
AV
AWK
AWM
a. o.
BauGB
BGA
BIMA
B. V.
bzw.
ca.
CHF
CO2
DRS
Dr.
DSD
EEG
EnWG
etc.
EUR
e. V.
EZM
ff.
FMO
gem.
GemHVO
ggf.
gGmbH
GmbH
GML
GO
GPA
HGB
IT
i.H.v.
i. R.
i. V. m.
KAG
KG
KrWG
KWK
MBRA
mbH
MCC
Mio.
NKF
Nr.
NRW
ÖPNV
OLG
rd.
S.
SGB

Absatz
aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
Anlagevermögen
Abfallwirtschaftskonzept
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
außerordentlich
Baugesetzbuch
Betrieb gewerblicher Art
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Besloten Vennootschap
beziehungsweise
circa
Schweizer Franken
Kohlenstoffdioxid
Deutscher Rechnungslegungs Standard
Doktor
Duales System Deutschland
Erneuerbare-Energien-Gesetz
Energiewirtschaftsgesetz
et cetera
Euro
eingetragener Verein
Entsorgungszentrum Münster
fortfolgende
Flughafen Münster/Osnabrück
gemäß
Gemeindehaushaltsverordnung Nordrhein Westfalen
gegebenenfalls
gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gewerbepark Münster-Loddenheide
Gemeindeordnung Nordrhein Westfalen
Gemeindeprüfungsanstalt
Handelsgesetzbuch
Informationstechnik
in Höhe von
im Rahmen
in Verbindung mit
Kommunalabgabengesetz
Kommanditgesellschaft
Kreislaufwirtschaftsgesetz
Kraft-Wärme-Kopplung
mechanisch-biologische Restabfallaufbereitungsanlage
mit beschränkter Haftung
Messe und Congress Centrum
Million
Neues kommunales Finanzmanagement
Nummer
Nordrhein-Westfalen
Öffentlicher Personennahverkehr
Oberlandesgericht
rund
Satz
Sozialgesetzbuch

sog.
TEHG
TEUR
u.
u. a.
VGM
VSEF-Lage
WLE
z.B.
ZDM
ZuG

sogenannte
Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz
Tausend Euro
und
unter anderem
Verkehrsgemeinschaft Münsterland
Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage
Westfälische Landeseisenbahn
zum Beispiel
Zentrale Mülldeponie Münster
Zuteilungsgesetz